Schulter

Schulterbeschwerden werden oft durch funktionelle Störungen hervorgerufen und können auch ohne strukturelle Schädigungen auftreten. Diese können durch Überlastung, Fehlbelastung oder Fehlhaltung mit muskulärem Ungleichgewicht verursacht werden. Dagegen sind strukturelle Schädigungen an Knochen, Knorpeln, Sehnen und Bändern oft unfallbedingt oder werden durch degenerative (verschleißbedingte) oder entzündliche Prozesse ausgelöst.

Neben der Anamnese und der genauen klinischen Untersuchung steht die bildgebende Diagnostik zur Verfügung. Hierzu zählen das Röntgen, die Ultraschalluntersuchung und die Kernspintomographie. In speziellen Fällen kann eine Knochenszintigraphie hilfreich sein. Auch lokale Probeinfiltrationen (Injektionen) bringen häufig wertvolle differentialdiagnostische Informationen.

Bei funktionellen Störungen reicht in der Regel eine konservative (nicht-operative) Behandlung mit Physiotherapie, gezieltem Muskeltraining und physikalischen Anwendungen aus. Bei strukturellen Störungen lindern oder heilen häufig konservative (nicht-operative) Behandlungen wie z.B. Krankengymnastik, Medikamente, lokale Injektionen, physikalische Maßnahmen einschl. Elektrotherapie sowie Laserbehandlungen. Bei ausgedehnten Veränderungen an Knochen oder Sehnen, bei Verletzungen oder bei chronischen Schmerzzuständen ist gelegentlich eine Operation erforderlich. Dies entscheidet sich immer individuell in Abhängigkeit von der Schädigung, dem Beschwerdebild, dem Lebensalter sowie dem Aktivitätsniveau des Patienten im Rahmen eines persönlichen Gesprächs. Eine Operation an der Schulter wird meist arthroskopisch (mittels Gelenkspiegelung) oder minimal invasiv (kleiner Hautschnitt) ambulant oder im Rahmen eines kurzen stationären Aufenthalts durchgeführt. mehr…

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