Sprunggelenk

 

Das Sprunggelenk verbindet den Unterschenkel mit dem Fuß. Damit wird im allgemeinen Sprachgebrauch das Gelenk zwischen Innen- und Außenknöchel sowie dem Sprungbein bezeichnet. In der Tat ist dieses das Obere Sprunggelenk (OSG), davon getrennt ist im Rückfuß das Untere Sprunggelenk (USG) zwischen Sprungbein und Fersenbein gelegen. Im OSG finden hauptsächlich Streckung und Beugung, im USG Ein- und Auswärtskippung des Fußes statt. Das Sprunggelenk ist mit einem Anteil von 20% aller Sportverletzungen das am häufigsten verletzte Gelenk. Die häufigste Verletzung ist das Umknicken des Fußes nach außen. Dabei zerreißen häufig die Bänder zwischen Außenknöchel und Sprungbein. Diese Verletzung heilt ohne Operation innerhalb von 6 Wochen, wenn sie entsprechend behandelt wird. Bei größerer Krafteinwirkung können jedoch Begleitverletzungen hinzukommen. Zum Beispiel können die Bänder (Syndesmose) zwischen Waden- und Schienbein zerreißen oder Knöchelbrüche kombiniert mit Gefäß- oder Nervenverletzungen und Verrenkungen des Sprungbeins auftreten. Außerdem können kleine Knorpelstücke aus der Sprungbeinrolle herausgeschlagen werden, die erst verspätet Probleme bereiten.

Bildgebende Diagnostik wie Röntgen, Sonografie und ggf. MRT, um die Ursachen der Beschwerden zu erkennen und die verschiedenen Krankheitsbilder voneinander abzugrenzen, stehen zur Verfügung.

Frühzeitige operative Interventionen können den Gelenkschluss und die Bandstabilität meist wiederherstellen. Wichtig ist in allen diesen Fällen, zur Planung der Operation eine ausgiebige Diagnostik mit präziser Röntgendiagnostik und bedarfsweise Sonografie und Kernspintomografie durchzuführen.

Durch die verschiedenen Teile des Sprunggelenks und den damit verbundenen verschiedenen Krankheitsbildern erfolgt eine Behandlung ganz spezifisch nach Krankheitsbild. mehr…

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