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Aktuelles

Nächster Infoabend am 26. September 2016

25.07.2016

Infoabend: Am Montag, den  26. September 2016 findet um 19:00 Uhr im Gymnastikraum unserer Klinik der nächste Info-Abend für alle interessierten Mütter und Väter statt.

Unter anderem wird Ihnen im Rahmen dieser Veranstaltung eine Führung durch das Haus, speziell Kreißsaal und Wochenstation, geboten. Sie werden informiert über Akupunktur, Geburtszeitverkürzung, Elternschule, sowie über unser "Stillcafé la Mamma". Eine unserer Anästhesistinnen gibt Ihnen Auskunft über eventuelle Schmerzausschaltung unter der Geburt. Gynäkologen, fachkundige Hebammen und Kinderschwestern stellen sich gerne Ihren Fragen. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

Wir laden Sie recht herzlich ein.


Wolfgang Heide - Ein Einsatz für mehr Menschlichkeit

16.06.2016

Seit vielen Jahren leistet der Facharzt medizinische Hilfe in Krisen- und Katastrophengebieten, z.B. in Äthiopien, Uganda, Haiti und im Iran.

Am Mittwoch Abend berichtete Herr Heide vor vollem Saal anschaulich über seine bisherigen Einsätze und seine bevorstehende Hilfsaktion auf der MS Seawatch.

Beeindruckend war der Bericht über seine Zeit in Afrika und seinen letzten Einsatz auf der Balkanroute, wo noch im Februar kurz vor Schließung der Grenzen 2.500 Flüchtlinge/Tag das Lager passierten. Im letzten Jahr waren dies sogar 10.000 pro Tag! Er nannte Zahlen (Quelle: unhcr), die für die Zuhörer schwer zu begreifen waren. 51 % der Flüchtlinge sind unter 18 Jahren und 3,88 Mio Syrer suchen zur Zeit in ihren Nachbarländern Schutz. Nur 6 % der syrischen Flüchtlinge beantragten bisher in Europa Asyl.

Beispiellos war laut Dr. Heide auch die Zusammenarbeit der verschiedenen Hilfsorganisationen. Unter dem Dach der international agierenden UNHCR konnten Israeli, Deutsche, Schweizer usw. auf ihren Spezialgebieten mit ihren Organisationen gutes Tun.

Bereits in 2 Wochen wird Wolfgang Heide auf der „zentralen Mittelmeeroute“ im Einsatz sein. Sein nächstes Ziel ist die MS Seawatch, die vor Libyen kreuzt.

Während seiner Reisen wird er tatkräftig von seinen Kollegen in der Klinik Sankt Elisabeth unterstützt. Vertretungen müssen organisiert, Termine umgelegt werden. Die Belegärzte, die zum großen Teil wie auch er schon für Hilfsprojekte auf der ganzen Welt unterwegs waren, helfen gerne.

Bild: Humedica 


Harald Reinkind erfolgreich an der Hand operiert

16.06.2016

Die Ärzte der Klinik Sankt Elisabeth sind für ihre routinierten und erfolgreichen Operationen bei Größen aus allen Bereichen des Leistungssports bekannt und geschätzt. So ist es nicht verwunderlich, dass ein junger „Rhein-Neckar Löwe“ nach erfolgreichem Meisterschaftssieg den Weg zu ihnen fand.

Harald Reinkind wurde in der letzten Woche vom Handspezialisten Dr. med. Christoph Czermak erfolgreich operiert. Wie auch schon seine bekannten Ex-Kollegen Slawomir Szmal und Oleg Velyky vor ihm, fühlte er sich in der Klinik Sankt Elisabeth bestens versorgt und betreut.


Auf der Flucht! Ein Einsatz für mehr Menschlichkeit

08.06.2016

Der Belegarzt und Gynäkologe Wolfgang Heide berichtet in einem Vortrag in der Klinik Sankt Elisabeth über seine Erlebnisse beim diesjährigen Einsatz auf der Balkanroute  sowie über die noch bevorstehende Hilfsaktion auf der MS Seawatch im Mittelmeer vor Lybien.
15. Juni 2016 um 18:00 Uhr im Vortragsraum St. Hildegard I. OG.


         


Wir gratulieren den Rhein-Neckar Löwen !!

07.06.2016


Belegarzt Wolfgang Heide als Flüchtlingsarzt für Humedica

07.06.2016

Heidelberger Gynäkologe Wolfgang Heide engagiert sich in seinem Urlaub in den Krisenregionen der Welt

  „Es herrscht Not – ich muss das machen“

„Flüchtlingsarzt“ oder „Der Arzt für Ausgegrenzte“ wird der Heidelberger Gynäkologe Dr. Wolfgang Heide oft genannt. Seit vielen Jahren setzt er sich in seiner Freizeit ehrenamtlich für Menschen ein, die kaum Zugang zu medizinischer Hilfe haben. Einen Teil seines Jahresurlaubs verbringt Heide mit Auslandseinsätzen – in Ghana, auf Haiti oder im Iran, seit 2012 im Auftrag von Humedica. Denn die Initiative geht laut Heide sehr vorsichtig mit Spendengeldern um und schafft Bedingungen, die es voll im Beruf stehenden Ärzten ermöglichen, auf zwei bis drei Wochen beschränkte Einsätze zu leisten. In Kombination mit dem Jahresurlaub kann Heide die Schließzeiten seiner Praxis möglichst kurz halten oder muss Vertretungsärzte nur kurzfristig beschäftigen. Dennoch ist er auf die Hilfe seines Praxisteams und der Kollegen in der Klinik „Sankt Elisabeth“ angewiesen, wo er Belegbetten hat. Sie alle unterstützen ihn mit ihrer Arbeitskraft, aber auch mental. „Mir tut es gut zu wissen, dass ich hier so viel Rückhalt habe.“ Gerade erst kommt Heide von einem Einsatz aus Miratovac an der mazedonisch-serbischen Grenze auf der bis vor kurzem noch stark frequentierten Balkanroute zurück. Humedica unterhält dort eine kleine Gesundheitsstation für Flüchtlinge. Sie werden registriert und im Schichtdienst rund um die Uhr medizinisch betreut. Ganz spontan hatte er sich für diesen medizinischen Nothilfeeinsatz bereiterklärt, denn erst im November war er in Äthiopien im Einsatz. Der engagierte Mediziner überlegte nicht lange: „Es herrschte Not – ich musste das machen.“ In Afrika hat er Schusswunden behandelt und Patienten mit extremer Unterernährung versorgt. In Miratovac kam er zum ersten Mal in Kontakt mit Erfrierungen. Die Menschen fand er oft in einem verheerenden Gesundheitszustand vor. Viele kämpften mit Durchfällen, Unterkühlung und Erschöpfung. Dem hochspezialisierten Mediziner stand für die Behandlung nur Basismedizin zur Verfügung. „Man verlässt sich dann auf seine medizinische Erfahrung.“ Doch genauso wichtig wie die medizinische Erstversorgung sind Zeit und Wärme. „Mein Job dort hatte viel mit Zuwendung zu tun.“ Anfangs überfluteten rund 2500 Menschen pro Tag die Station, pro Schicht sah Heide zwischen 60 und 100 Patienten. In der zweiten Woche habe er bedingt durch die Grenzschließungen einen deutlichen Rückgang gespürt. In Erinnerung geblieben sind ihm vor allem Einzelfälle: Der Kollege aus dem Iran als Flüchtling oder sein letzter Patient, ein Kind mit einer schweren Lungenentzündung. Aber auch ein 13- Jähriger, der mit seinem fünfjährigen Bruder alleine auf der Flucht war. Genauso wie eine Mutter mit ihren fünf Kindern, deren Mann erschossen worden war. Heide erzählt von durchgeweichten Gipsbeinen und Hauterkrankungen wie Krätze. „Das alles sind Bilder, die man behält.“ Aber auch positive Eindrücke hat er mitgebracht. So habe er viele liebenswerte Menschen getroffen und eine große Dankbarkeit gegenüber den Deutschen erfahren. Zurückblickend beschreibt Heide diesen Einsatz daher als einen seiner sinnvollsten. Auslöser für die Idee, sich humanitär zu engagieren, war ein Vortrag von Cap-Anamur-Gründer Rupert Neudeck vor vielen Jahren. „Er hat mich als Mensch zutiefst berührt.“

2006 leistete Heide dann selbst seinen ersten Einsatz. „Ich habe bemerkt, wie erfüllend es sein kann, Menschen in schwierigen Situationen zu helfen.“ Heide engagiert sich zuhause in der Metropolregion: Seit der Gründung der Mannheimer Initiative Amalie betreut er Frauen in der Prostitution, jeden Freitag bringt er sich darüber hinaus für die           Wohnungslosenhilfe  der SKM Heidelberg ein. Als spannend und bereichernd empfindet er den Kontakt zu den größtenteils zurückhaltenden Menschen mit ihren ganz besonderen Lebensgeschichten: „Um zu helfen, muss man nicht immer weit fahren.“

Humedica

_ Amalie ist eine Beratungsstelle für Frauen in der Prostitution in Mannheim, Träger ist das Diakonische     Werk Mannheim.

_ Finanziert wird das Projekt durch die Stadt Mannheim, das Sozialministerium Baden-Württemberg und

durch Spenden.

_ Humedica gilt weltweit als eine der einsatzschnellsten Organisationen für Not- und Katastrophenhilfe.

_ Gefördert wird die Initiative vom Auswärtigen Amt und dem Bundesministerium für wirtschaftliche  Zusammenarbeit und Entwicklung.

_ Mehr Infos über den Serbien-Einsatz von Dr. Wolfgang Heide auch im SWR-Blog unter www.swr.de oder in der ARD-Mediathek.

 


2. Heidelberger Brusttag

28.01.2016

Zahlreiche Experten informieren Sie an diesem Tag  zu Themen rund um die weibliche Brust. An mehreren Infoständen und bei diversen Vorträgen haben Sie die Möglichkeit, sich über Diagnostische Möglichkeiten, operative Themen, wie Brustvergrößerung und Brustverkleinerung oder Rekonstruktion der Brust nach Brustkrebs zu informieren.  Auch nicht operative Verfahren in der Behandlung von Krankheiten an der Brust oder in der Stillphase sind ein wichtiges Thema.

Hierzu stehen Ihnen Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen, aber auch Vertreter verschiedener Firmen zur Verfügung, die Sie z. B. über Nahrungs­ergänzungsmittel oder neueste Brust­implantate informieren.

Informieren Sie sich bei uns und kommen mit Ihren Fragen und Anliegen auf uns zu!

Die Klinik Sankt Elisabeth lädt ein zum 2. Heidelberger Brusttag
am Samstag, 27. Februar 2016 von 09:30 Uhr bis 15:00 Uhr

Wir freuen uns, Sie bei uns begrüßen zu dürfen. Der Eintritt ist frei.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Christoph Czermak   PD. Dr.Michael Pelzer


Ärzteteam der Klinik Sankt-Elisabeth sammelte für Heidelberger Kinderschutzbund

17.12.2015

Ein guter Start ins Leben -

das war die Motivation des Ärzteteams der Klinik Sankt-Elisabeth für die Spende an den Heidelberger Kinderschutzbund.

Um möglichst allen Kindern einen guten Start ins Leben zu ermöglichen, spendeten Ärzte der Klinik aller Fachrichtungen. Der Scheck in Höhe von 4.500 € wurde anläßlich der Personalweihnachtsfeier von einer Delegation an den Kinderschutzbund Heidelberg überreicht.


Frauenärztliche Notfallzentrale Heidelberg und Rhein-Neckar-Kreis

30.11.2015

Um die notfallärztliche Versorgung der Frauen gerade in den Nachtstunden und

am Wochenende sicherzustellen, haben sich fast 80 Frauenärzte zum Gynäkologischen Ärztenetz Heidelberg/Rhein-Neckar e. V. zusammengeschlossen. Frauen mit akuten gynäkologischen Problemen können sich in diesen Zeiten an die Klinik Sankt Elisabeth wenden. Der Standort an der Klinik wurde von der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg als frauenärztliche Notfallzentrale für Heidelberg und den Rhein-Neckar-Kreis bestätigt.

Was tun, wenn nachts oder am Wochenende ein ernstes gynäkologisches Problem auftritt? Bisher konnte man sich am Mittwoch Nachmittag, Samstag und Sonntag an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst wenden. Seit dem 1. August 2008 setzt die Kassenärztliche Vereinigung in Baden-Württemberg eine allgemeine Verpflichtung aller Ärzte zum Notfalldienst um. Dies war der Beweggrund für die Gründer des Gynäkologischen Ärztenetzes Heidelberg/Rhein-Neckar e.V., seit Mai 2009 einen fachspezifischen Notfalldienst für Frauen ins Leben zu rufen: „Wir wollen, dass Frauen im Notfall vom gynäkologischem Fachwissen der Kollegen profitieren können“, sagt Dr. Jürgen Kübler, niedergelassener Heidelberger Gynäkologe. Der Belegarzt der Klinik Sankt Elisabeth ist 1. Vorsitzender des neuen Gynäkologischen Ärztenetzes. Der Erfolg gibt den Gründern der Initiative Recht: Bislang haben sich schon 79 von 90 Gynäkologen aus Stadt und Kreis dem Ärztenetz angeschlossen. Die überraschend hohe Resonanz erklärt Dr. Thomas Günther, 2. Vorsitzender des Ärztenetzes, so: „Die Mitglieder des Vereins wollen, dass ihre Patientinnen auch außerhalb der Praxiszeiten fachärztlich versorgt werden. Sie vertrauen dabei auf die Fachkompetenz und die große Berufserfahrung der Kolleginnen und Kollegen an der Klinik Sankt Elisabeth.“

Die erste Vollversammlung der gynäkologischen Vereinigung am 25. November 2009 legte die Ausgestaltung des gynäkologischen Notfalldienstes fest: Alle 69 gynäkologischen Fachärzte des Ärztenetzes verweisen ihre Patientinnen in der sprechstundenfreien Zeit auf den Notfalldienst, das heißt von 19 Uhr bis 8 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen von 8 bis 8 Uhr des Folgetages. Die Patientinnen aus Heidelberg und aus dem Rhein-Neckar-Kreis können in diesen Zeiten in die Klinik Sankt Elisabeth in der Max-Reger-Straße 5-7 kommen.

Dort werden sie notfallärztlich betreut. Die Patientinnen sollten nach Möglichkeit ihre Krankenkassenkarte dabei haben. 

Das Gynäkologische Ärztenetz hat einen Meilenstein in der notfallärztlichen Versorgung gesetzt. Doch dies ist nicht der einzige Zweck des Ärzteverbandes: Gemeinsam will man die flächendeckende wohnortnahe gynäkologische Versorgung sichern, einen fachlichen Austausch pflegen und Fortbildungen organisieren.

Gynäkologisches Ärztenetz
Heidelberg/Rhein-Neckar e.V.
Klinik Sankt Elisabeth
Max-Reger-Str. 5-7
69121 Heidelberg
Tel.: 06221 – 488 0
aerztenetz@sankt-elisabeth.de
www.gyn-aerztenetz.de

 


Gynäkologe Wolfgang Heide zurück aus dem äthiopisch-somalischen Grenzgebiet

27.11.2015

Einsatz für Humedica

Wolfgang Heide, Gynäkologe und Belegarzt der Klinik Sankt Elisabeth war Anfang November zu einem humanitären Einsatz an die äthiopisch-somalische Grenze im Flüchtlingslager Melkadida aufgebrochen, um dort für knapp drei Wochen zu helfen. humedica ist mit einer Gesundheitsstation im Lager verantwortlich für die medizinische Betreuung von ca. 40.000 Menschen. Dieses Projekt wird finanziert vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland.

Vielen Dank für Ihren Einsatz!


Neue Räume für die Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie

19.07.2015

Bald ist es soweit.
Dr. med. Christoph Czermak und PD Dr. med. Michael Pelzer werden voraussichtlich im Herbst 2015 in die neuen Praxisräume einziehen.


Die Spezialisten der Klinik Sankt Elisabeth begeistern beim ersten Heidelberger Brusttag

07.03.2015

Brustkrebs ist mit einer jährlichen Erkrankungsrate von ca. 70.000 Patientinnen in Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Aufgrund dieser Zahlen und um weiter aufzuklären und zu informieren, lud die Klinik Sankt Elisabeth Heidelberg anlässlich des Weltfrauentages am Samstag zum 1. Heidelberger Brusttag ein. Neben Fachvorträgen über Standards, aktuelle OP-Verfahren, neue Entwicklungen bei Diagnostik und Therapie von Brustkrebs und Komplementärmedizin konnten Interessierte bei Ausstellern und an Infoständen wie dem BRCA Netzwerk e.V., Sanitätshaus, Nahrungsergänzung, Praxis für Naturheilkunde „Wendepunkte“ u.v.m. viele interessante Informationen mit nach Hause nehmen. „Nach dieser großen Resonanz und diesem Interesse werden wir den Heidelberger Brusttag im nächsten Jahr wiederholen“, so war die einstimmige Meinung der beiden Organisatoren und Referenten Herrn Dr. med. Christoph Czermak und Herrn PD Dr. med. Michael Pelzer. „Es ist uns ein Anliegen den Patientinnen mit ihren Ängsten wieder Kraft und Mut zu geben und ihr Vertrauen in die medizinische Behandlung zu stärken“.

Unterstützt wurden die beiden Fachärzte für Plastische - und Ästhetische Chirurgie von weiteren Experten der Klinik Sankt Elisabeth: den Gynäkologen Herrn Wolfgang Heide, Dr. Jürgen Kübler, Dr. med. Andreas Schenck, dem Radiologen Herrn PD Dr. med. Joachim Teubner und der Mannheimer Heilpraktikerin und TCM Expertin Gabriele Brudermüller.

Zu Besuch war auch die Gynäkologin und Heidelberger Stadträtin Frau Dr. Ursula Lorenz, die sich mit Ihrem Mann dem ehemaligen Belegarzt Herrn Dr. Dietrich Lorenz beim 1. Heidelberger Brusttag in der Klinik Sankt Elisabeth über die aktuellsten Entwicklungen informieren wollte.


1. Heidelberger Brusttag am 07. März 2015

10.02.2015

Zahlreiche Experten informieren Sie an diesem Tag  zu Themen rund um die weibliche Brust. An mehreren Infoständen und bei diversen Vorträgen haben Sie die Möglichkeit, sich über Diagnostische Möglichkeiten, operative Themen, wie Brustvergrößerung und Brustverkleinerung oder Rekonstruktion der Brust nach Brustkrebs zu informieren.  Auch nicht operative Verfahren in der Behandlung von Krankheiten an der Brust oder in der Stillphase sind ein wichtiges Thema.

Hierzu stehen Ihnen Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen, aber auch Vertreter verschiedener Firmen zur Verfügung, die Sie z. B. über Nahrungs­ergänzungsmittel oder neueste Brust­implantate informieren.

Informieren Sie sich bei uns und kommen mit Ihren Fragen und Anliegen auf uns zu!

Die Klinik Sankt Elisabeth lädt ein zum 1. Heidelberger Brusttag
am Samstag, 07. März 2015 von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Wir freuen uns, Sie bei uns begrüßen zu dürfen. Der Eintritt ist frei.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Christoph Czermak   PD. Dr.Michael Pelzer


Veranstaltungen in der Klinik Sankt Elisabeth

18.01.2015

Gesundheitsforum:

Donnerstag, 29. Januar 2015 um 18:00 Uhr
"Muss es immer Silikon sein"

Alles über OP-Verfahren, Behandlungskosten und das Leben nach der Brustrekonstruktion: Welche Methoden gibt es? Wie lässt sich die Brust mit Eigengewebe (DIEP oder S-GAP Lappenplastik) wieder aufbauen? Wer ist dafür geeignet? Lässt sich die Brustwarze neu bilden? Fühlt sich die Brust natürlich an? Wie können nach einer brusterhaltenden Therapie Asymmetrien, Narben und Deformierungen erfolgreich behandelt werden? Was ist mit Lipofilling zu erreichen? Herr Dr. Czermak wird Sie in dieser Veranstaltung in verständlicher Form über alles zur Brustrekonstruktion nach Tumor informieren und steht auch für Ihre Fragen gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns, Sie zum Vortrag von Herrn Dr. Czermak einzuladen.

Der Eintritt ist frei. Für eine kurze Anmeldung sind wir dankbar: info@sankt-elisabeth.de oder Telefon: 06221/488-4039.
Dr. med. Christoph Czermak
Facharzt für Plastische-, Ästhetische und Handchirurgie[/S]


vergangene Veranstaltungen:

Mittwoch, 26. November um 18:00 Uhr
"Wenn Schulterschmerzen unerträglich werden"
Referenten:
Dr. med. Markus Weber
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Philipp Seibold
Physiotherapeut


Gesundheit im Quadrat:

Dienstag, 18. November um 18:00 Uhr
"Ich habe Rücken" - Ganzheitliche Lösungsansätze bei Rückenproblemen
Heilpraktiker/innen mit unterschiedlichen Schwerpunkten


2. Live-OP Tag in der Klinik Sankt Elisabeth am 22. November 2014 begeistert niedergelassene Kollegen und Physiotherapeuten

26.11.2014

Um einen kleinen Ein- und Überblick über das Leistungsspektrum der einzelnen Fachbereiche zu geben, ludt die Klinik Sankt Elisabeth Ärzte und Physiotherapeuten zum 2. Live-OP Tag ein.

In der Veranstaltung wurden klinisch praktische Demonstrationen mit Vorträgen im jeweiligen Fachgebiet und einer interaktiven Diskussion verbunden.

Folgenden Live-Operationen fanden statt:

Laparoskopische Suprazervikale Hysterektomie LASH (Operateure: Dr. med. Jürgen Kübler, Dr. med. Andreas Schenck)

Resektions-Suspensions-Arthroplastik / RSA bei Daumensattelgelenkarthrose (Operateur: Dr. med. Christoph Czermak)

Endoskopische Kreuzbandersatzplastik  (Operateur: Günter Utzinger)


Stillvorbereitungskurs "Stillen - der Beginn einer wunderbaren Beziehung"

25.09.2014

Wir möchten Sie auf die Zeit mit Ihrem Baby vorbereiten und bieten Ihnen in unserem Stillvorbereitungskurs einen Einblick in die ersten gemeinsamen Tage nach der Geburt.Fragen rund ums Stillen und den Umgang mit dem Neugeborenen werden an diesem Abend beantwortet.

Kursleitung:        Petra Aubertin, Still- und Laktationsberaterin IBCLC

                         Johanna Langenbach, Still- und Laktationsberaterin IBCLC

Termine jeweils freitags um 18:00 Uhr (Dauer ca. 2,5 Stunden) Kosten: 10,00 € pro Person.

Anmeldung erbeten unter folgender E-Mail-Adresse: stillen@sankt-elisabeth.de

Achtung:

Aus gesundheitlichen Gründen können zur Zeit leider keine Kurse angeboten werden.



Dysplasie-Sprechstunde in der Klinik Sankt Elisabeth

12.08.2014

Wir haben für dieses wichtige medizinische Gebiet eine neue ambulante Sprechstunde eingerichtet. Durchgeführt wird die Sprechstunde von Dr. med. Hans-Christoph Kübler, Gynäkologe, Belegarzt der Klinik Sankt Elisabeth, ehem. Oberarzt Uni-Frauenklinik, Autor mehrerer wissenschaftlicher Publikationen auf diesem Sektor; Mitglieder der International Academy of Cytology sowie der Arbeitsgemeinschaft Cervix-Pathologie und Colposkopie der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe.

Termine:                                         Mittwochs ab 14:00 Uhr

Anmeldung und weitere Informationen: 06221/488-6100

Ort:                                                   Klinik Sankt Elisabeth

                                                         Abteilung Sankt Hildegard


Terminvergabe Dr. med. Czermak und Priv.Doz. Dr. med. Pelzer Tel.-Nr. 06221/6479778

30.05.2014

Seit 03. Februar 2014 erreichen Sie unsere Belegärzte und Fachärzte für Plastische Chirurgie Herrn Dr. med. Czermak  und Herrn Priv.Doz. Dr. med. Pelzer unter der neuen Telefon-Nummer (06221)6479778.


Spitzenreiter unter den Kliniken bei TK-Patientenbefragung – und bio-zertifiziert!

30.04.2014

Das Team des Kochwerks an der Klinik Sankt Elisabeth nimmt an der Heidelberger Bio-Woche teil.

Pünktlich zum Start der ersten Heidelberger Bio-Woche gibt es in puncto Ernährung gute Neuigkeiten aus der Klinik St. Elisabeth:  das bereits im Jahr 2006 erworbene Bio-Zertifikat des hauseigenen Cateringservices „Kochwerk Heidelberg“ wurde erneuert.

Erst kürzlich landete die Klinik St. Elisabeth in der Patientenbefragung der Techniker Krankenkasse durch hervorragende Ergebnisse in allen fünf Qualitätsdimensionen landesweit auf dem fünften Platz und ist somit die am Besten bewertetste Klinik in der Rhein-Neckar-Region. Die allgemeine Zufriedenheit bei den Patienten dieser Klinik lag demzufolge bei 89,7%. Neben der Geburtshilfe und der Frauenheilkunde hat sich die Belegklinik innerhalb der Orthopädie auf die Behandlung und Therapie von Gelenkerkrankungen und Verletzungen sowie alle die Plastische Chirurgie spezialisiert. Schwester Adeltrud Jung, Geschäftsführerin der Klinik, freut sich sehr über dieses Ergebnis: „Uns liegt das Wohlbefinden unserer Patienten in allen Bereichen sehr am Herzen. Deshalb ist uns die Einhaltung der Qualitätsstandards des Bio-Zertifikats nach EU-Verordnung sehr wichtig.“ Diese Bemühungen werden auch in der aktuellen TK-Patientenbefragung deutlich: Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt waren die Patienten der Klinik St. Elisabeth mit dem gegebenen Essensangebot außerordentlich zufrieden. Andreas Hill, der Küchenchef des Kochwerks, bevorzugt seit jeher Lebensmittel von Bauern und Produzenten aus der Region und versucht gegen das Image des schlechten Essens in Krankenhäusern anzukämpfen: „Gerade kranke Menschen und auch Frauen, die ihr Kind in unserer Klinik zur Welt bringen, haben doch ein Anrecht auf gesunde, abwechslungsreiche und schmackhafte Mahlzeiten. Diese können der schnellen Genesung nur förderlich sein.“

Bei diesem Engagement wundert es nicht, dass sich Herr Hill schnell für die Bio-Woche in Heidelberg begeisterte und sich gleich doppelt einbringt: Einerseits mit der Leitung eines Koch-Workshops an der Volkshochschule, bei dem sich alles rund um den Spargel dreht, andererseits mit einer Verkostung seiner Küche in der Klinik St. Elisabeth. Das Kochwerk-Team lädt herzlich alle Patienten und Besucher zu diesen zwei Aktionstagen am Di, den 29.04. und Mi, den 30.04. jeweils von 10.30 Uhr bis 13.30 Uhr ins Foyer der Klinik ein. Verkostet werden an diesen Tagen ausschließlich Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau. Die Küchenleitung wird dort persönlich Rede und Antwort stehen für alle Fragen zu einer bewussteren und gesünderen Ernährung mit Bio-Produkten.

Die Klinik Sankt Elisabeth ist eine der wenigen Kliniken in Deutschland, deren Essenszubereitung bio-zertifiziert ist. Das Team des Kochwerks blickt auf jahrzehntelange Erfahrung in der Zubereitung von Speisen sowohl für werdende Mütter als auch Patienten zurück – eine Küche, die höchste Anforderungen in Sachen Qualität und Hygiene stellt. Erfahrung, die man schmecken kann.


31. beim Heidelbergman 2013

31.07.2013

Herzlichen Glückwunsch an die Staffel der SPORTOPAEDIE zum 31. Platz beim Heidelbergman 2013.


Entbindungen in neuem Kreißsaalambiente

06.04.2013

Seit einigen Wochen können Schwangere in den freundlichen neu gestalteten Kreißsälen der Klinik ihr Kind zur Welt bringen.

Dabei strahlt jeder Kreißsaal eine eigene, entspannende Atmosphäre aus. Vom warmen Rot eines Mohnfeldes über das beruhigende Blau des Meeres bis hin zu den Naturfarben einer afrikanischen Steppenlandschaft.

Wir freuen uns, unseren jungen Familien für die so wichtigen Stunden in ihrem Leben dieses schöne Ambiente bieten zu können.


Einladung zum Gesundheitsforum: Alles über die schmerzhafte Hand

05.04.2013

Vortrag von Dr. med. Christoph Czermak am 15. Mai: Aktuelle Behandlungsmöglichkeiten in der Handchirurgie

Wir freuen uns, Sie zum Vortrag von Herrn Dr. Czermak einzuladen:

am Mittwoch, den 15. Mai 2013 um 19:00 Uhr im Vortragsraum der Klinik Sankt Elisabeth

Herr Dr. Czermak ist Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie und in der Klinik Sankt Elisabeth als Belegarzt, mit Praxissitz in der Privatklinik Ethianum Heidelberg, tätig. 

·         Woher kommen die Schmerzen in der Hand?

·         Wie wird ein Überbein behandelt?

·         Muss ein schnellender Finger operiert werden?

·         Was tun bei tauben, schmerzenden Fingern?

·         Welche Bedeutung hat die Wide Awake Technik für die Handchirurgie?

Fragen über Fragen. Für Sie als Patientin oder Patient mit Beschwerden der Hand sind die Antworten von großer Bedeutung. Bei Schmerzen trägt die schnelle Diagnose durch erfahrene Handchirurgen zur Schadensbegrenzung bei.

Herr Dr. Czermak wird Sie in dieser Veranstaltung in verständlicher Form über alles rund um die schmerzhafte Hand informieren und steht auch für Ihre Fragen gerne zur Verfügung.

Der Eintritt ist frei. Für eine kurze Anmeldung sind wir dankbar: info@sankt-elisabeth.de oder

Telefon: 06221/488-4067.


Interview mit Prof. Dr. Desiderius Sabo in "Men`s Health"

04.04.2013

"Zäher Knochen - Gelenkprobleme, und so renkt sich alles wieder ein!" Arthritis:
"Die Krankheit entsteht oft aus einer bakteriellen Entzündung oder auch aus einer rheumatischen Erkrankung heraus", sagt Professor Desiderius Sabo von der Sportopaedie Heidelberg. Es kann jedes Gelenk betroffen sein, am Anfang sind es oft Hände und Füße. Arthritis äußert sich durch Schmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit.

Das hilft: Wie man Arthritis bekämpft, hängt davon ab, welchen Ursprung sie hat und wie ausgeprägt sie ist - um eine genaue Diagnose vom Arzt kommen Sie also nicht herum. Geben Sie den Bakterien gar keine Chance und gönnen Sie den Gelenken stets ausreichend Bewegung.

Entzündung der Sehnenscheide:
Monotone Bewegungsabläufe (wie etwa beim Tennis) oder eine Fehlhaltung am Arbeitsplatz führen zur Überbeanspruchung der Sehne. Es entstehen Risse, aus denen sich eine schmerzhafte Entzündung der Sehnenscheiden an Schulter, Handgelenk oder Ellenbogen entwickelt.

Das hilft: Ruhe ist hier die beste Medizin. Nach Absprache mit dem Arzt können auch Salben helfen. Damit es allerdings gar nicht erst so weit kommt, sollten Sie nach Möglichkeit einseitige Bewegungen vermeiden und die entsprechenden Gelenke vor dem Training aufwärmen.

Bursitis:
Durch permanenten Druck auf die Ellenbogen- oder Kniegelenke (etwa durch Hinknien oder wenn Sie sich am Schreibtisch abstützen) bilden sich Schleimbeutel. Diese können sich entzünden, wenn das Gelenk weiter belastet wird. Die Stelle schmerzt, wird dick und rot.

Das hilft: "Überlastete Gelenke müssen geschont werden", erklärt Orthopäde Sabo. Meistens reicht es, wenn der Arzt Salbenverbände und dazu entzündungshemmende Medikamente verschreibt. Wenn die Entzündung abgeklungen ist, können Sie (zunächst vorsichtig) wieder mit dem Training beginnen.

Arthrose:
Durch Fehl- oder Überbelastung verschleißen unsere Gelenke. "Dabei wird der empfindliche Knorpel abgerieben wie das Profil eines Autoreifens", erklärt Sabo. Folgen sind Schmerzen und Steifigkeit. Der Verschleiß kann alle Gelenke treffen, meist leiden Knie und Hüfte darunter.
Das hilft: "Das Wichtigste: Gewicht reduzieren und Muskeln aufbauen", sagt Facharzt Sabo. Je mehr Gewicht die Gelenke bewegen müssen, desto schneller verschleißen sie. Starke Muskeln stabilisieren die Gelenke. Hilft das nicht, können Medikamente eingesetzt und Krankengymnastik verordnet werden. Bewegung (Schwimmen, Radfahren) hilft vorzubeugen, genauso wichtig ist es, Fehlstellungen rechtzeitig zu korrigieren.

Gicht:
Ursache dieser Krankheit ist eine Störung des Stoffwechsels. Dabei steigt die Konzentration der Harnsäure im Blut. Es bilden sich Kristalle, die sich in Gelenken und Sehnen ablagern. Entzündungen und Schmerzattacken, die sich zunächst meist im großen Zeh bemerkbar machen, sind die Folgen.
Das hilft:
"Mittelfristig müssen Sie die Ernährung umstellen", erklärt der Experte. "Alkohol und Fleisch sollten Sie von Ihrem Speiseplan verbannen." Grund: Beides enthält viel Purin - einen Stoff, bei dessen Abbau der Körper Harnsäure bildet. Durch den Verzicht beugen Sie zugleich der Gicht vor.


Vortrag von Dr. Stephan Maibaum am 27. März 2013 "Sportmedizinische Beratung von Profisportlern, was hat der Otto-Normal-Verbraucher davon?"

25.03.2013

Die Arbeit im Alltag mit den Profisportlern erscheint vielen Außenstehenden als sehr reizvoll. Ist dem wirklich so? Die Sonnen- und Schattenseiten in der Arbeit des Sportmediziners sollen beleuchtet werden.

Im 2. Teil des Vortrags spannt Dr. Maibaum den Bogen zur Frage, ob und wie der Otto-Normal-Verbraucher von dieser sportmedizinischen Betreuung im Hochleistungssport profitieren kann.

Dr. Maibaum kann aus seinem Wissensfundus einer jahrelangen Betreuung von zahlreichen Profi-Sportlern schöpfen: Steffi Graf, TSG 1899 Hoffenheim, Handballnationalmannschaft der Männer, Waldhof Mannheim, USC Heidelberg, SG Leutershausen u.v.m.

Vortrag im Racket-Center Nußloch am 27. März um 19:00 Uhr

Anmeldeformular


Rainer Schrey referierte in der Klinik Sankt Elisabeth

24.02.2013

Das Wunder von Hoffenheim aus dem Jahr 2006, als der „Dorfverein“ nach dem Aufstieg sofort Herbstmeister der 1. Fußball-Bundesliga wurde, hatte mehrere Väter. Einer davon war fraglos Rainer Schrey. Der diplomierte Trainingswissenschaftler und heutige Athletiktrainer des Fußball-Bundesligisten Mainz 05 folgte einer Einladung von Sportopaedie-Partner Pieter Beks und referierte in den Räumen der Heidelberger Klinik Sankt Elisabeth.

Bei seinem Vortrag vor etwa 85 geladenen Gästen stellte Schrey zunächst die Aufgaben eines Athletiktrainers bei der Planung und praktischen Durchführung des täglichen Trainings vor und gewährte Einblicke in das Innenleben eines Top-Clubs der Fußball-Bundesliga. Ein ganzer Stab betreue die Spitzensportler quasi rund um die Uhr, erklärte Schrey: Trainer, Co-Trainer, Athletiktrainer, Physiotherapeuten, Ärzte, Ernährungsberater, Sportpsychologen. „Unsere Arbeit ist darauf ausgerichtet, die Hochleistungssportler trotz der Härte der Belastungen im Fußball möglichst leistungsfähig und dennoch resistent gegen Verletzungen zu machen oder verletzte Spieler wieder an den aktiven Kader heranzuführen.“

Basis der Schrey´schen Trainingsphilosophie ist die KAD. KAD steht als Kürzel für Komplexe Athletische Dynamik. Schrey erklärt: „Fußball ist äußerst komplex und setzt sich aus vielen komplett unterschiedlichen Bausteinen zusammen.“ Je besser die einzelnen Bausteine entwickelt seien und je besser sie ineinander griffen, desto höher sei auch die Dynamik im Spiel. Die Komplexe Athletische Dynamik definiert sich aus den Bausteinen Ausdauer, Koordination, Schnelligkeit, Kraft, Stabilität, und Mobilität. Schreys Credo: „Der Trick ist, wie bei einem Auto an ausgewählten athletischen Stellschrauben zu drehen, um die Gesamtleistung bei der Fahrt unter teilweise extremen Bedingungen zu erhöhen. Für den Sportler bedeutet das: Training außerhalb der Komfortzone.“

Beeindruckend an Schrey ist die Analytik, mit der er seine Trainingsmethoden entwickelt. Fundierte Statistiken zerlegen jedes Fußballspiel in kleinste Laufweganalysen. So konnte der Athletikcoach die Zuhörer mit Zahlen überraschen, die aus dem Bauch heraus wohl die meisten so nicht  getippt hätten. Beispielsweise hat sich die Gesamtlaufleistung im Profi-Fußball in den letzten 30 Jahren  nur unwesentlich erhöht, von im Schnitt 9,7 auf 10,5 km pro Spieler. Ganz anders sieht die Entwicklung der intensiven Laufabschnitte aus: Im Mittel, so Schrey, habe sich die Laufdistanz im Hochgeschwindigkeitsbereich bei einem Mittelfeldspieler zwischen 1983 und heute um mehr als 80 % und auf der Position des Stürmers sogar um 110 Prozent erhöht!

Mehr laufen, aber vor allem sehr viel schneller – diese Anforderung an Fußballer, die Schrey nicht nur auf den Profifußball beschränkt sieht, benötigt ein Umdenken beim Trainerstab. „Wenn ein offensiver Mittelfeldspieler im Schnitt pro Spiel 325 Meter mit Maximalgeschwindigkeit und über 1,8 km im Intensivbereich von mehr als 17 km/h zurücklegt, dann bringt ihn ein Training, das auf Jogging-Tempo von etwa 12 km/h fokussiert ist, schlichtweg nicht weiter.“ Deshalb, rät Schrey, brauche ein modernes Training eine gute Organisation: „Gute Planung definiert exakte Ziele und beschreibt einen sinnvollen Weg dorthin. Sie unterliegt einer ständigen und individualisierten Anpassung auf dem Weg zu einem höheren Leistungsniveau.“

Periodisierung und Zyklisierung des Trainings sind weitere Zauberworte des Athletiktrainers, der in seinem Vortrag immer wieder die goldene Hoffenheimer Zeit wiederaufleben lässt, etwa mit einem kurzen Video, das die sehr abwechslungsreichen Übungseinheiten der Profis eindrücklich darstellt. Er erzählt von den beiden Makrozyklen im Fußball, der Vor- und der Rückrunde, die er jeweils in Vorbereitungsphase (= aufbauende Phase), Wettkampfphase (= reduzierende Phase) und Übergangsperiode (= reduzierende Phase) aufgliedert und anhand von Beispielen erläutert. Wer mehr darüber wissen will und sich praktische Tipps, ja sogar richtige Trainingspläne abholen möchte, dem sei Schreys Buch „Die perfekte Fußballschule“ empfohlen. Es ist im Südwest-Verlag erschienen.

In diesem Fachkompendium geht Schrey ebenfalls intensiv auf zwei Themen ein, die er beim Vortrag aus Zeitgründen nur streifen konnte: Ernährung und Regeneration.  „Powerfußball braucht Powerernährung“ – so bringt Schrey es auf den Punkt. Dabei nimmt er explizit Stellung zu Nahrungsergänzungsmitteln. „Ich bin ein Verfechter natürlicher Nahrungsbestandteile. Was der Körper eines Sportlers braucht, kann man ihm über natürliche, hochwertige Lebensmittel zuführen.“ Schrey gibt im Vortrag Tipps für besonders geeignete Speiseöle, den richtigen Kalorienmix aus Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett, und selbst die guten alten Pellkartoffeln mit Quark oder Spiegelei kommen bei ihm als günstige Nahrungsmittelkombinationen wieder zu Ehren. Rainer Schrey ist eben kein Guru, sondern ein bodenständiger, hochseriöser Fachmann, das zeigt er mit jedem seiner geschliffenen Sätze.

Kompetenz demonstriert er auch im letzten Block seines 90-minütigen Vortrags, in dem es um Regeneration geht. Es sei zumindest im Profifußball nicht mehr so, dass besser werde, wer am meisten trainiere. Viel ausschlaggebender sei der Wechsel zwischen Belastung und Erholung. Schrey: „Mehr und bessere Regeneration ist nicht nur ein Thema für den Profifußballer. Auch wer in einer Kreisligamannschaft kickt und nur 30 bis 40 Spiele pro Saison macht, kann eine ähnliche Gesamtbelastung verspüren wie ein Profi.“ Das liege am geringeren Leistungsniveau bei vergleichbarer oder gar stärkerer Ermüdung durch das Training und der zusätzlichen Belastung durch Job oder Schule.  In seinem Buch gebe er viele Tipps zu regenerativen Maßnahmen, sagt Schrey, plaudert jedoch noch aus dem Nähkästchen der Mainzer Profis. Dem Cool-down, also dem Auslaufen oder auch Ausradeln (Schrey setzt seine Profis gerne nach harten Belastungen aufs Rad, um sie locker die Beine drehen zu lassen), misst er höchste Priorität bei. Bevor der Sportler dann unter die Dusche steigt und weitere regenerierende Maßnahmen beginnen, wie etwa Kaltwasseranwendungen oder Massagen, schlägt die Stunde der Ernährungsspezialisten, die spezielle Getränke reichen. Schrey nennt diese 60 Minuten nach der Belastung das „open window“, das offene Fenster zu den leeren Depots der Muskeln: Kohlenhydrate, Natrium, Magnesium, Kalium, Eiweiß und Zink werden in flüssiger Form gereicht. Der Perfektionist Schrey zeigt auch hier seine außerordentliche Qualität, wenn er betont, dass das Eiweiß einen hohen Anteil der regenerationsbeschleunigenden Aminosäuren Arginin, Lysin und Leuzin enthalten solle. Während es die Pellkartoffeln mit Quark zu höheren Weihen bringen, fällt der Deutschen liebste Frucht durch – zumindest als Regenerationsbeschleuniger.  Schrey: „Wer nach der Belastung eine Banane oder gar einen Kuchen isst, hat das open window nicht genutzt, denn die Nährstoffe werden nicht schnell genug verdaut.“

Gut verdaut hat Rainer Schrey übrigens den Weggang aus Hoffenheim. Auf die Frage eines Zuhörers, ob die Hoffenheimer Misere etwas mit schlechterer körperlicher Fitness zu tun habe, reagiert er professionell und sympathisch: „Ich habe zu wenig Einblick, um mir ein Urteil erlauben zu können. Ich wünsche der TSG von Herzen, dass sie sich fangen und einen Neuanfang machen kann.“

Mancher Zuhörer mag dabei an einen von Schreys ersten Sätze des Vortrages gedacht haben: „Leistung ist planbar, allerdings unter einer Voraussetzung: Du bist gierig auf Erfolg.“

(Thomas Seidelmann)


Die perfekte Fußballschule - Tipps vom Athletik- und Konditionstrainer Rainer Schrey

28.01.2013

Vortrag für Trainer, Physiotherapeuten und Betreuer - auch außerhalb des Fußballs

Datum:   20. Februar 2013, 19 Uhr

Ort:          Vortragsraum Sankt Hildegard, Klinik Sankt Elisabeth

Die Klinik Sankt Elisabeth und das Team der Praxis Sportopädie freuen sich, Rainer Schrey als Referenten begrüßen zu können.

„Vielleicht kann man Erfolg nicht planen, Leistung aber ganz bestimmt!"

Seine berufliche Laufbahn liest sich spannend: an der Deutschen Sporthochschule Köln studierte Rainer Schrey Sport und arbeitete dort 10 Jahre als studentischer und wissenschaftlicher Mitarbeiter, war Cheftrainer in der Leichtathletik und für die Fitness der Profimannschaften der Kölner Haie (1. Eishockey-Bundesliga) und Fortuna Köln (2. Fußball-Bundesliga) zuständig, bevor er 1990 als Sportwissenschaftler und Athletiktrainer an den Olympiastützpunkt Hessen wechselte.

Zwischen 1990 und 2006 war er dort für die athletische und trainingswissenschaftliche Betreuung zahlreicher deutscher Spitzenverbände und Athleten tätig. Eine äußerst spannende und erfolgreiche Zeit, mit Olympiasiegern, Welt- und Europameistern. Das Erlebnis der Olympischen Spiele 2000 in Sydney sowie 2004 in Athen zählt dabei zu seinen persönlichen Highlights in dieser Zeit.

Nach 18 Jahren Olympischen Sports suchte er eine neue Herausforderung, die er zwischen 2006 und 2010 mit dem Projekt 1899 Hoffenheim fand.

In Hoffenheim leitete er die Fitness- und Trainings-steuerung der Profimannschaft von 1899 Hoffenheim.

Heute ist er als Athletik- und Fitness-Coach beim 1. FSV Mainz 05 tätig und gibt in den kleinen Zeitfenstern, die ihm bleiben, sein Wissen und seine Erfahrungen unter dem Motto: "Leistung ist planbar!" an Profi-, Hochleistungssportler und Führungskräfte in Form von ausgewählten Impulsvorträgen weiter.

Im Vorwort zum neuen Buch von Rainer Schrey schreibt Joachim Löw:

„...Wir vom DFB-Trainerteam der deutschen Fußballnationalmannschaft freuen uns, dass Rainer Schrey und Dr. Wolfgang Feil dieses richtungs-weisende Standardwerk für den deutschen Fußball geschrieben haben. Das Buch spricht alle Bereiche des Fußballs an – und das Wichtigste für uns ist: Es bietet Lösungsmöglichkeiten.“

Leider können wir ab dem 4.2. keine neuen Anmeldungen mehr annehmen, da die maximale Teilnehmerzahl bereits erreicht wurde.

http://www.rainerschrey.com/premium-sport/

http://www.sportopaedie.de/



Vortrag für Hebammen, Kinderärzte und Fachpersonal: Die Haut - Ekzeme, Neurodermitis, Psoriasis. Pflege nach einem neuen Konzept

10.01.2013

Referent:   Axel Seutemann, Apotheker, HP

Datum:      01. Februar 2013, 19 Uhr

Ort:            Vortragsraum Sankt Hildegard, Klinik Sankt Elisabeth

Die Haut ist vieles – Sinnesorgan, Schutzschild, Stimmungsbarometer sowie Temperatur- und Feuchtigkeitsregler. Alles gleichzeitig und permanent. Wenn wir kränkeln oder ins Ungleich-gewicht geraten, zeigt sie es uns und lässt es uns spüren. Unmissverständlich.

Der in Heidelberg lebende und in Karlsruhe praktizierende Apotheker und Heilpraktiker Axel Seutemann beschäftigt sich schon seit vielen Jahren intensiv mit diesem größten Organ von uns Menschen. Er hat viele kleine und große Patienten gesehen und erfolgreich behandelt, wobei er sich im Besonderen den Säuglingen und Kleinkindern mit Hautkrankheiten widmet.

Aufgrund seines großen Erfahrungsschatzes und seinen profunden Kenntnissen als Apotheker hat er ein eigenes Pflegekonzept entwickelt. Seit 2012 bietet Herr Seutemann in der Klinik Sankt Elisabeth Beratung rund um das Thema „Haut“ an.

Wir freuen uns, Sie zu seinem spannenden Fachvortrag unter besonderer Berücksichtigung der Pflege von Säuglingen und Kleinkindern einzuladen.

Um besser planen zu können, bitten wir um eine kurze Anmeldung:

Tel.: 06221 – 488 4066 oder 06221 – 488 4067 oder 488 0

Mail: info@sankt-elisabeth.de


Segnung neuer Kreißsaalbereich

09.01.2013

Es ist ein schöner und auch wichtiger Brauch in der Klinik, dass neue Bereiche eine Segnung erfahren. So kam am 9. Januar der Superior des Ordens Herr Erich Hensler zusammen mit der Provinzoberin Sr. Germana aus dem Kloster St. Trudpert in Münstertal, um den neu gestalteten Kreißsaalbereich der Klinik zu segnen.

Dort, wo bald viele Kinder das Licht der Welt erblicken werden, trafen sich am Mittwoch nachmittag die Hebammen, Ärzte, Ordensschwestern und Mitarbeitende der Klinik, um der Segnung beizuwohnen. In seiner Ansprache ging Superior Hensler auf die Einmaligkeit des Geburtserlebnisses ein. Der Kreißsaal ist ein Ort, an dem Himmel und Erde sich berühren. Und so sollen alle dort Wirkenden unter besonderem, göttlichen Schutz arbeiten können.

Fand die Segnung in einem kleinen Rahmen statt, so öffnet der neu gestaltete Kreißsaalbereich bald für einen Tag seine Türen für alle Interessierten.

 


Willkommen kleine Elisa, willkommen 2013!

02.01.2013

Das neue Jahr 2013 hat gerade begonnen, da erblickt in der Klinik Sankt Elisabeth die kleine Elisa als erstes Kind in Heidelberg das Licht der Welt. Wir wünschen ihr und ihren Eltern einen guten Start in ein schönes, erfülltes gemeinsames Leben.


Ärzte zeigen Herz für Kinder

28.12.2012

Kindheit und Heidelberg -  zwei Begriffe, mit denen allzu oft eine Heile-Welt-Idylle assoziiert wird. Kindheit in Heidelberg – eine Realität, die im Jahre 2012 für beinahe jedes 7. Kind mit Armut oder  Armutsgefährdung einhergeht. Dieser Kinder und ihrer Familien nimmt sich der Kinderschutzbund Heidelberg an. Zum 5. Mal schon spendete das Ärzteteam der Klinik Sankt Elisabeth nun für diese Organisation – in diesem Jahr 4000,- €. „Wir stellen in unserer täglichen Arbeit fest, dass immer mehr Kinder unsere Angebote in Anspruch nehmen“ erläuterte die 1. Vorsitzende Annemarie Lerch bei der Scheckübergabe. „Mit der Spende können wir u.a. unser neues Projekt finanzieren: Täglich erhalten 70 – 80 Kinder in der Spielstube auf dem Emmertsgrund  unser Frühstück. 30 Kindern können wir ein Mittagessen anbieten und auch nachmittags bekommen die Kinder in der Spielstube und in der Familieninsel Gemüse und Obst.“

Einer der Ärzte der Klinik Sankt Elisabeth, der Gynäkologe Wolfgang Heide, hat bei seiner ehrenamtlichen Tätigkeit erlebt, dass es auch in dem wohl situierten Heidelberg so etwas wie Kinderarmut gibt: „Bei der Wunschbaumaktion des Kinderschutzbundes vor einigen Jahren waren alle Beteiligten erschüttert über den Wunsch einiger Kinder nach einer warmen Mahlzeit am Tag.“

Der aktuelle Bericht der Stadt Heidelberg zur sozialen Lage spiegelt das erhöhte Armutsrisiko bei Kindern und Jugendlichen in Heidelberg wieder. Und so ist die Spende der Ärzteschaft der Klinik Sankt Elisabeth ein kleiner Beitrag zur Verbesserung dieser Situation.


"Man muss auf seine Sinne hören"

05.11.2012

Am Mittwoch, den 21. November, berichtet der Frauenarzt Wolfgang Heide um 19 Uhr von seinem 14-tägigen humanitären Einsatz im Erdbebengebiet im Iran. Er war dort für die internationale Hilfsorganisation humedica in entlegenen Dörfern unterwegs.

Von dort hat er viele Erlebnisse und Eindrücke mitgebracht: "Viele Augenblicke im Leben stellen ganz besondere Momente dar, die in Erinnerung bleiben und Spuren hinterlassen. Dies können Augenblicke sein, in denen es um die gegenwärtige Situation geht. Dies können aber auch Augenblicke sein, in denen viele Erinnerungen gebündelt werden und die eine Geschichte erzählen, die weit über den einzelnen Augenblick hinausgeht."

Von diesen Erlebnissen und Begegnungen im Erdbebengebiet erzählt Wolfgang Heide in seinem Vortrag.

Wir laden sie herzlich zum Vortrag unseres Belegarztes ein.

Für eine kurze Anmeldung sind wir dankbar:

Telefon: 06221 - 488 4066 oder Mail: info@sankt-elisabeth.de


Aufbruch in die zweite Halbzeit

21.10.2012

Was bewegt Frauen in der zweiten Lebenshälfte?

Ab der Lebensmitte beginnt für Frauen eine Zeit der Überprüfung alter Muster und Werte. Eine Überdenkung des eigenen Standpunktes. Wo stehe ich? Was sehe, erlebe, erwarte ich von der zweiten Lebenshälfte – dieser Phase mit ihrer Lebensfülle, Ent-Wicklung, mit all ihren Ambivalenzen und Widrigkeiten?  Viele Fragen zu einem Thema mit großem Redebedarf. Und so trafen sich vergangenen Freitag 30 Frauen in der Klinik Sankt Elisabeth, um zusammen mit der Heilpraktikerin und Beraterin Frau Dr. rer. nat. Astrid Walther den verschiedenen Aspekten des Themas nachzuspüren.

30 Frauen treffen sich und denken gemeinsam über die zweite Lebenshälfte nach. 30 Frauen mit 30 unterschiedlichen Lebensläufen. 30 Schicksale, noch mehr Wünsche, Erwartungen  und auch Ängste. Im Austausch mit anderen relativiert sich einiges, vor allem die Ängste. Unter Anleitung von Frau Dr. Walther tauschen sich die Frauen in kleinen Gruppen zu wichtigen Aspekten rund um diese Lebensphase aus: Beziehung, Familie, Gesundheit, Spiritualität, Selbstbild. Sie brechen auf - zu sich. 

Die Heilpraktikerin mit eigener Praxis in Schriesheim bietet seit kurzem auch in der Klinik Sankt Elisabeth ganzheitliche Beratung für Frauen rund um die Wechseljahre an. „Die Wechseljahre bieten für Frauen eine Chance, sich neu zu positionieren, Überkommenes loszulassen, sich neu zu entdecken und vielleicht auch noch einmal durchzustarten. Aber auch großzügiger zu sich selbst zu werden und das Leben zu genießen. Sie können ein Sprungbrett in eine erfüllte und zufriedene zweite Lebenshälfte sein“ sagt Astrid Walther.                                                                                                                                

Über ihre persönliche Lebensplanung und –führung erzählen in der anschließenden Gesprächsrunde zwei Heidelbergerinnen. Die erfolgreiche Fotografin Gülay Keskin hat sich sehr bewusst auf ihren 50. Geburtstag vorbereitet, sich gedanklich und in Gesprächen viel mit dieser Lebensphase auseinandergesetzt und berichtet in der ihr eigenen sehr authentischen und begeisternden Sprache von ihren Erfahrungen und ihrem großen Motivator, dem Lernen: „Lernen fällt mir jetzt viel leichter als früher, da ich Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden kann. Und es macht einen solchen Spaß. Lernen Sie. Das hält wach und jung“.

Die Gynäkologin und Stadträtin Dr. med. Ursula Lorenz als zweite Gesprächspartnerin in der Runde bringt ihr Rezept für ein erfüllendes Leben in der zweiten Lebenshälfte auf den Punkt: „Sich selbst nicht so wichtig nehmen. Und Spaß am Leben haben. Jeden Tag“.  

Die sehr persönlichen Ausführungen der beiden Frauen hinterlassen Spuren bei den Zuhörerinnen. Hier sind zwei starke Frauen unterschiedlichen Alters, mit unterschiedlichen Lebensverläufen, denen es gelingt, den Funken ihrer eigenen Lebensbegeisterung zu versprühen. Im ganzen Raum.

Draußen ist es schon lange dunkel, als sich die 30 Frauen auf den Nachhauseweg machen. Im Gepäck viele inspirierende Gedanken und Mut machende Anstöße aus den Gesprächen des Nachmittags. Die zweite Halbzeit hat begonnen. Die 30 Frauen brechen auf. Hin zu sich selbst.

 


Gesundheitstag der Landfrauen am 25. Oktober

20.10.2012

In Zusammenarbeit mit dem Landfrauenverband Württemberg-Baden lädt die Klinik seit einigen Jahren interessierte Frauen zum "Tag der offenen Tür" ein.

Es erwarten die Gäste informative Vorträge, Demonstrationen und weitere Programmpunkte. Selbstverständlich ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Der nächste Landfrauentag findet am 25.Oktober 2012 statt.

 


Einladung zur Veranstaltung am 19. Oktober: Aufbruch zur Mitte - Frauen in der zweiten Lebenshälfte

12.10.2012

Ein Nachmittag zum sich Austauschen, Informieren, Fragen, Bewusstwerden, Lachen und Genießen

Entdecken, was wirklich zählt

Während es nach C. G. Jung in der ersten Lebenshälfte darum geht, seinen Platz in der Gesellschaft zu finden, ist es Aufgabe der zweiten Lebenshälfte, Innen und Außen in Übereinstimmung zu bringen. Statt Expansion ist nun das Besinnen auf das Wesentliche angesagt.

"Für den Menschen bedeutet die Anerkennung seiner Lebenskurve, dass er sich ab der Lebensmitte statt an die äußere nun an die innere Realität anzupassen hat."

Anselm Grün

Ab der Lebensmitte beginnt für Frauen eine Zeit der Überprüfung alter Muster und Werte. Sie hinterfragen persönliche Grundverträge und lassen alte Muster los. Bis dahin zurückgedrängte Werte können sich entfalten. Es geht darum, sich von Illusionen freizumachen und falsche Vorstellungen vom Leben abzulegen.

Einer der Schwerpunkte des Nachmittags ist der Workshop mit Frau Dr. Walther mit dem Ziel, im Austausch mit anderen die eigenen Aspekte im Thema entdecken können. Was sehe, erlebe, erwarte ich von dieser Lebensphase mit ihrer Lebensfülle, Ent-Wicklung, mit allen Ambivalenzen und Widrigkeiten? Wir laden Sie recht herzlich ein.

Am Freitag, den 19. Oktober

von 16:00 Uhr bis 21:00 Uhr

im Seminarraum „Sankt Hildegard" in der Klinik Sankt Elisabeth

16:00 Uhr          Ankunft und Begrüßung, Stehempfang mit Sekt und Fingerfood

16:30–19:00 Uhr Interaktiver Workshop mit Frau Dr. rer. nat. Astrid Walther                                                     

19:30 Uhr           Gespräch mit zwei Heidelbergerinnen über diese Lebensphase, ihre persönliche Lebensplanung und –führung: Dr. med. Ursula Lorenz, Ärztin und Stadträtin und Gülay Keskin, Fotografin,Moderation: Gabriele Eisner

21:00 Uhr          Überraschungsfilm                                                            

Vielleicht hat Ihre Schwester oder eine Freundin Lust, mitzukommen? Wir freuen uns auf Sie alle.

Als kleinen Unkostenbeitrag erheben wir den Betrag von 10 €. Damit wir besser planen können, bitten wir Sie, sich bis zum 17. Oktober anzumelden:

Frau Hansjosten 06221 – 488 4066   hansjosten@sankt-elisabeth.de

Frau Gürer        06221 – 488 4067   guerer@sankt-elisabeth.de

Ihre Astrid Walther und das Team der Klinik Sankt Elisabeth


Herbstkurs Hatha Yoga

13.09.2012

„Gesundheit ist Reichtum, geistiger Frieden ist Glück, Yoga zeigt den Weg.“

Swami Vishnudevananda

Nehmen Sie sich Zeit, um Ihr Nerven- und Immunsystem zu stärken, Ihre Muskelkraft und Flexibilität zu entwickeln und um zu entspannen.

Besuchen Sie den 9-wöchigen Herbstkurs ab Dienstag 9. Oktober von 19.15 Uhr bis 20.15 Uhr.

Information und Anmeldung: Dr. Caroline Mary

Geprüfte Yoga-Lehrerin der Birthlight Organisation, der Int. Sivananda Vedanta Organisation und der Kinderyoga-Akademie KYA


Spielernachwuchs für TSG 1899 Hoffenheim

10.09.2012

Um Nachwuchs muss man sich beim TSG Hoffenheim keine Sorgen machen. In einigen Jahren kann Compper-Junior in die Fußstapfen seines erfolgreichen Vaters treten.

Wir gratulieren Familie Compper ganz herzlich zur Geburt ihres Sohnes und wünschen der jungen Familie alles Gute auf ihrem gemeinsamen Weg.

Das geburtshilfliche Team der Klinik Sankt Elisabeth


Von Herz zu Herz - Herzkissen für die Brustkrebspatientinnen der Klinik Sankt Elisabeth

13.08.2012

Renate Engel schenkt der Klinik Sankt Elisabeth selbstgenähte Herzkissen für die Patientinnen mit Brustkrebs. Diese Kissen lindern nach einer Operation den Schmerz und mindern die Schwellung am Arm.

„Wir Frauen, die dieses Kissen gefertigt haben, kennen Ihre Situation aus persönlicher Erfahrung oder durch Angehörige sehr gut.“ So können es die Brustkrebspatientinnen der Klinik Sankt Elisabeth ab sofort auf der Karte lesen, die sie zusammen mit den wohltuenden und schmerzlindernden Kissen geschenkt bekommen. Renate Engel selbst wurde wegen Brustkrebs in der Klinik behandelt und hat so eine besondere Verbindung zu dem Haus.

Nach einer Brustkrebsoperation findet sich die Narbe meist in der Achselhöhle. Der daraus resultierende Druckschmerz kann durch ein Kissen, das zwischen Arm und Brustkorb geklemmt wird, gemindert werden, ebenso die Schwellung am Arm. Das Kissen unterstützt zusätzlich den Oberkörper beim Husten und kann auch im Alltag z.B. unter dem Sicherheitsgurt im Auto hilfreich sein.

Ins Leben gerufen wurde diese mittlerweile weltweit bekannte Aktion in Amerika. Die dänische Krankenschwester Nancy Friis-Jensen hat diese wunderbare Idee mit nach Europa gebracht und zu einer internationalen Aktion aufgerufen, bekannt als „Heart-Pillow-Project“.

„Meine persönliche Erfahrung und damit das Wissen um diese besondere Situation nach einer Brustkrebsoperation haben mich motiviert, anderen Frauen in der gleichen Situation etwas Gutes tun zu können“ erzählt Renate Engel der Geschäftsführerin der Klinik, Schwester Adeltrud Jung, bei der Übergabe der ersten 50 Herzkissen.

Von Herz zu Herz. Und ein klein wenig auch als Trost in dieser besonderen Situation. Trost von Frauen, die wissen, was Brustkrebs bedeutet. Trost von Frau zu Frau. 


Neue Kurse und Beratungsangebote in der Klinik Sankt Elisabeth

14.07.2012

Wir freuen uns, Ihnen folgende neuen Kurse und Beratungsmöglichkeiten in der Klinik anbieten zu können:

1. Bewegungskurse in kleinen Gruppen mit individueller Trainingsbetreuung:

- Rücken- und Bodyfit: montags und donnerstags 9:00 - 10:00 Uhr und montags  12.00 - 13.00 Uhr      

- Rundum fit und entspannt: montags und donnerstags 10.00 - 11.00 Uhr 

- Fit und glücklich! dienstags 9:00 - 10.00 Uhr

Kursleitung: Marion Gimber                                                                 

Information und Anmeldung: 0173 - 8293071

2. Hatha Yoga, Kursleitung: Dr. Caroline Mary-Franssen 

Information und Anmeldung: 06221-600298

3. Pilates,  dienstags: 12.15 bis 13.15 Uhr (Pilates in der Mittagspause) und 18.00 bis 19.00 Uhr
mittwochs: 17.00 bis 18.00 Uhr und 18.00 bis 19.00 Uhr
freitags: 12.15 bis 13.15 Uhr (Pilates in der Mittagspause)

Kursleitung: Daniela Gold                                                                                  

Information und Anmeldung: 06221-861494 oder 0176-23261233  

www.goldpilates.de

4. Ganzheitliche Gesundheits- und Lebensberatung für Frauen rund um die Wechseljahre

Heilpraktikerin Dr. rer. nat Astrid Walther                                                 

Informationen und Anmeldung: 0151-56038028                                    

www.heilpraktiker-rhein-neckar.de

5. Sprechstunde Heilpraktiker Axel Seutemann

freitags: 14.00 - 18.00 Uhr                                                                                   

Information und Anmeldung: 0171-6564651                                         

www.seutemann.de

 


Zeigt her Eure Hände...

15.05.2012

Aktionstag zur Händehygiene in der Klinik Sankt Elisabeth

Prävention - das Zauberwort zur Vermeidung einer Ausbreitung von Krankheitserregern dringt seit der medialen Präsenz von MRSA mehr und mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung. Aus diesem Grund veranstaltet die Klinik Sankt Elisabeth am Mittwoch, den 16.05. von 11:00 bis 14:30 Uhr einen Aktionstag zum Thema Händehygiene.

Die Weltgesundheitsbehörde WHO ruft jährlich am 5. Mai den “Internationalen Tag der Händehygiene” aus. Dies nimmt die Klinik zum Anlass, Besucher und Patienten am Mittwoch dieser Woche im Eingangsbereich der Klinik die Möglichkeit zu geben, an einem Informationsstand Händehygiene praktisch zu üben. Der Erfolg kann direkt mit einer Schwarzlichtlampe getestet werden. Durch diese Aktion soll das Thema Händehygiene verstärkt in das tägliche Bewusstsein rücken.

Im Rahmen der Infektionsprävention führt die Klinik regelmäßig Screenings der Patienten auf den MRSA-Virus durch. Des weiteren arbeitet Sankt Elisabeth im MRE-Netzwerk aktiv mit dem Gesundheitsamt und den anderen Kliniken Heidelbergs und des Rhein-Neckar-Kreises zusammen an einem wirksamen Kampf gegen multiresistente Erreger.

"Die Hände sind der wichtigste Übertragungsweg für diverse Keime. Eine regelmäßige und fachgerechte  Händedesinfektion ist ein so einfaches wie effektives Mittel, der Ausbreitung von Krankheitserregern und den von ihnen verursachten Infektionen vorzubeugen“ bringt die Pflegedienstleitung der Klinik, Frau Ulrike Klump, die Motivation für den Aktionstag auf den Punkt.


In 8 Tagen durch Europas Krankenhäuser

10.05.2012

Chinesische Ärztedelegation aus Nanning besucht Klinik Sankt Elisabeth

8766 km haben sie zurückgelegt, um sich während einer 8-tägigen Studienreise durch Europa europäische Krankenhäuser anzuschauen. Die 13-köpfige Delegation von Ärzten des People´s Hospital aus Nanning, der „Grünen Stadt“ im Süden Chinas, besuchte in Deutschland 3 Kliniken: eine in Frankfurt, eine in Stuttgart und eine in Heidelberg: die Klinik Sankt Elisabeth.

Für die chinesischen Mediziner, die in ihrer Klinik der 6,5 Millionen Einwohner zählenden Stadt Nanning mit ca. 1500 Kolleginnen und Kollegen rund ½ Million Patienten pro Jahr versorgen, ist das Kennenlernen der Klinik Sankt Elisabeth ein spannendes Unterfangen. Und so starten sie ihren Besuch direkt in medias res - im OP. In grün gewandet hospitiert eine Gruppe bei Operationen der Kniespezialisten Dr. Jürgen Huber und Dr. Hristo Bahtchevanski, andere schauen Prof. Dr. Desiderius Sabo bei einer Vorfuß-Operation über die Schulter und eine weitere Gruppe erhält einen ersten Eindruck vom plastisch-chirurgischen Operieren in Deutschland durch Dr. Christoph Czermak. Wieder in Alltagskleidung hört man von allen Seiten ein „very clean and very professional“.

Beim Rundgang durch den Kreißsaalbereich und die Zimmer der Entbindungsstation klicken die Fotoapparate pausenlos; der Gynäkologe und Belegarzt der Klinik Wolfgang Heide beantwortet die vielen Fragen: „Ja, in Deutschland ist die Entbindung für die Gebärenden kostenlos. Alles wird von der Krankenkasse bezahlt.“ Staunen. Im überbevölkerten China müssen fast alle Frauen die Entbindungskosten selbst tragen. „Wenn Deutschland mit solch einer Bevölkerungsexplosion wie China zu kämpfen hätte, wäre das Gesundheitssystem hier auch nicht so zahlfreudig“ erklärt der Übersetzer.

Im kürzlich neu eingeweihten Bereich der Klinik mit Räumen des frauenärztlichen Notfalldienstes, des Heidelberger Gebärzimmers, der Anästhesie sowie für Kurse und Veranstaltungen referiert Wolfgang Heide über den wissenschaftlich aktuellen Stand der pränatalen Ultraschalldiagnostik in Deutschland, eines seiner Spezialgebiete. Er berichtet über die Neuerungen v.a. im Bereich des Ersttrimester-Screenings zur Früherkennung von Entwicklungsstörungen des Feten.

Das Programm der Ärztedelegation drängt. Noch schnell Erinnerungsfotos und der Austausch von Geschenken. Der Flieger für den Rückflug wartet bereits in München.


Segnungsfeier "Sankt Hildegard" und Vortrag "Laparoskopisches Operieren"

26.04.2012

Als christliches Haus ist es eine schöne Sitte, neue Räumlichkeiten segnen zu lassen.  Aus diesem Anlass kamen die Provinzoberin Sr. Germana und Superior Erich Hensler aus dem Kloster St. Trudpert in Münstertal am 25.04. angereist.  In einer feierlichen Einweihung mit vielen Gästen segnete der Superior die Abteilungen im neuen Bereich „Sankt Hildegard“, wobei er jeden einzelnen Raum mit einem zur jeweiligen Nutzung passenden Satz bedachte. Musikalisch eingerahmt wurde die Feier stimmungsvoll durch Matthias Horn, der auf der Laute von Rudolf Merkel begleitet wurde und passend sowohl eine Hohelied-Motette als auch das Wegner-Lied „Sind so kleine Hände“ zu Gehör brachte.

Die große Zahl von ambulanten Operationen im Bereich Orthopädie und Gynäkologie schob vor Jahren eine Erweiterung des Klinikgebäudes an. Durch eine Komplett-Aufstockung entstand eine neue 3. Etage mit vier Operationssälen und einem Behandlungsraum für kleinere Eingriffe, insgesamt 900 Quadratmeter Nutzfläche.

Im letzten Jahr dann begann unter der Bauleitung von Dirk Rulffes und Erich Schahn und der hausinternen Projektleitung von Klaus Ruppel die Sanierung des alten OP-Traktes im 1. Stock. Während des laufenden Klinikbetriebes. Dies war für alle beteiligten Baufirmen eine Herausforderung.

Entstanden ist ein moderner offener Bereich mit runden Formen in der Mitte. Diese sind vom Logo der Klinik inspiriert. In seiner Rede stellte Verwaltungsleiter Norbert Lenke den anwesenden Gästen die vielfältigen Nutzungen der Räumlichkeiten vor: Der frauenärztliche Notfalldienst für Heidelberg und den Rhein-Neckar-Kreis kann mit einem neuen Untersuchungszimmer aufwarten. Die mehr als 6000 Patienten, die in der Klinik pro Jahr operiert werden, können jetzt in einer modernen und großzügigen Anästhesieambulanz in Ruhe mit den Narkoseärzten sprechen. Schon seit Januar begleitet Mechthild Zarth in ihrem Heidelberger Gebärzimmer Schwangere während der Entbindung. In den Kurs- und Veranstaltungsräumen finden ab sofort Kurse der Hebammen statt. Ebenfalls starten nun auch neue Kurse: Yoga, Pilates und Entspannungstechniken. Demnächst ergänzen 2 Heilpraktiker das Leistungsspektrum der Klinik: Frau Dr. Astrid Walther wird Beratung rund um die Wechseljahre anbieten und Axel Seutemann Bioresonanztherapie.

Beim anschließenden Sektempfang hatten alle die Möglichkeit, die einzelnen Räume zu bestaunen. Alles zu den beschwingten Klängen des Buenos Aires Tango Duo. Die Klinik wächst und wächst. Das wurde bei der Einweihung wieder deutlich.

Am selben Abend noch wurde der Veranstaltungsraum direkt genutzt: die Klinik hatte zusammen mit dem Gynäkologischen Ärztenetz Heidelberg/Rhein-Neckar e.V. zu einer Fortbildungsveranstaltung für Frauenärztinnen und -ärzte geladen. Die beiden Gynäkologen und Belegärzte der Klinik Dr. Jürgen Kübler und Dr. Andreas Schenck referierten über die „Entwicklung laparoskopischer Operationen an der Klinik Sankt Elisabeth“. Die laparoskopische suprazervikale Hysterektomie (LASH) stellt eine operative Alternative zur abdominalen Hysterektomie und zur vaginalen Hysterektomie dar. Bei sorgfältiger Anamnese und Diagnostik kann die immer häufiger praktizierte LASH viele Vorteile für die Frau bringen: Erhalt der Integrität des Beckenbodens, schnellere Rekonvaleszenz, keine Verkürzung der Scheide, geringe intraoperative Komplikationsrate (keine Blasenpräparation, geringeres Ureterläsionsrisiko), keine Verschlechterung der Sexualität, kurzer stationärer Aufenthalt.

Die beiden Gynäkologen haben in ihren inzwischen mehr als 200 durchgeführten laparoskopischen Hysterektomien viel Erfahrung und Routine gesammelt, die den Patientinnen zu Gute kommt.     


Yoga in der Schwangerschaft

13.03.2012

Yoga verhilft zur entspannten Schwangerschaft und ist eine gute Geburtsvorbereitung. Die Bewegungen sind anmutig, fließend und werden mit Leichtigkeit durchgeführt. Die Atemkapazität wird gesteigert, die werdende Mutter lernt für zwei zu atmen. Yoga wird Ihnen Ausgeglichenheit, Ruhe und Kraft schenken. Yoga vermittelt Gefühle von Unbeschwertheit, Wohlbefinden und Zufriedenheit – Gefühle, die sich unmittelbar auch auf Ihr Baby übertragen. Durch Prenatal-Yoga knüpfen Sie eine tiefe Verbindung mit ihrem Baby.

Information und Anmeldung: Dr. Caroline Mary, Tel.: 06221-600298

 Montags, 18:00 - 19:00 Uhr

 Montags, 19:15 - 20:15 Uhr

Dienstags, 18:00 - 19:00 Uhr, Einstieg jederzeit möglich ab der 12/13 SSW

Geprüfte Yoga-Lehrerin der Birthlight Organisation, der Int. Sivananda Vedanta Organisation und der Kinderyoga-Akademie KYA


Heidelberger Gebärzimmer zieht in die Klinik Sankt Elisabeth

19.01.2012

Das Gebärzimmer, seit 27 Jahren eine Heidelberger Institution, hat ein neues Domizil gefunden. Dem akut von Schließung bedrohten Gebärzimmer bot Norbert Lenke, Verwaltungsleiter der Heidelberger Klinik Sankt Elisabeth, Räumlichkeiten im neuen Trakt der Klinik an. Die Hebamme Mechthild Zarth, Gründerin des Gebärzimmers, nahm das Angebot gern an. 

Nach den umfangreichen Umbaumaßnahmen ist sie nun im Januar umgezogen und praktiziert in 120 m² modern eingerichteten Räumlichkeiten. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und sind glücklich, dieser wichtigen Institution ein Zuhause bieten zu können“, sagt Verwaltungsdirektor Norbert Lenke. „Als familienorientierte Einrichtung fördern wir auf diese Weise die Vielfältigkeit der Gebärmöglichkeiten.“

Im Zusammenhang mit dem Umbau im 1. Stock des Hauses bestand die Möglichkeit, passende Räumlichkeiten für das Gebärzimmer zu schaffen. Die Hebammen Mechthild Zarth und Ninja Schmidt haben mehrere Räume angemietet und nach den Bedürfnissen der gebärenden Frauen eingerichtet: in freundlichem Lindgrün, Gelb, Orange und Weiß Sie betreiben diese Hebammenpraxis eigenverantwortlich und haben gleichzeitig bei Komplikationen unter der Geburt die Möglichkeit, die Expertise der gynäkologischen Fachärzte und der Geburtsklinik Sankt Elisabeth zu nutzen.

Dazu sagt Ingrid Schwaighofer-Bender, Sprecherin der Gynäkologen an der Klinik Sankt Elisabeth: „Im Namen der sieben geburtshilflich tätigen Belegärzte freue ich mich, dass Frau Zarth bei uns die Möglichkeit hat, ihr Gebärzimmer weiterzuführen. Ihre seit Jahren verantwortungsvoll durchgeführte Arbeit als Hebamme unterstützen wir gerne, indem wir ihr die notwendige Infrastruktur unserer seit vielen Jahren bewährten großen geburtshilflichen Abteilung anbieten können. Für Notfälle steht jederzeit ein geburtshilfliches Team bereit, und eine kinderärztliche Versorgung ist ebenfalls jederzeit gegeben.“

Im Fall eines Kaiserschnitts oder einer anderen OP-Maßnahme ist außerdem der Kreißsaaltrakt mit eigenem Operationssaal eine Etage über der Hebammenpraxis sofort erreichbar. Diese direkte Anbindung an die Klinik war für Mechthild Zarth und ihre Kollegin das ausschlaggebende Argument, in die Klinik Sankt Elisabeth umzuziehen. „Ich bin natürlich einerseits traurig über das Ende der universitären Anbindung, denn dieses Konzept ist mein ,Baby´“, sagt die Hebamme. „Aber in jedem Ende steckt ja auch ein neuer Anfang. Die Klinik Sankt Elisabeth zeigt sich hier sehr familienorientiert und offen für die Bedürfnisse unserer Klientinnen.“


Die zufriedensten Patienten im Rhein-Neckar-Gebiet - Klinik Sankt Elisabeth als führend in Rhein-Neckar ausgezeichnet

10.11.2011

Die Techniker Krankenkasse hat 8 Kliniken in der Rhein-Neckar-Region für überdurchschnittliche Patientenzufriedenheit ausgezeichnet. Hierbei schnitt die Klinik Sankt Elisabeth im gesamten Gebiet in den fünf bewerteten Bereichen weit überdurchschnittlich ab.

„Klinikus“ heißt er und ist aus Plexiglas. Der Preis ist das sichtbare Symbol dafür, dass sich Patienten in der Heidelberger Klinik Sankt Elisabeth offenbar gut aufgehoben fühlen. „Wir haben den Wandel von einer Versorgungseinrichtung hin zu einem Dienstleistungsunternehmen vollzogen und können unsere Patienten sowohl ärztlich als auch pflegerisch sehr persönlich betreuen“ bringt die Pflegedienstleitung der Klinik, Frau Ulrike Klump, das hervorragende Abschneiden der Klinik auf den Punkt. „Vor allem die hohe Facharztdichte sowie die hohen medizinischen Standards kombiniert mit einem Eingehen auf die individuellen Patientenbedürfnisse zeichnen uns aus.“

Grundlage für dieses Qualitätssiegel ist eine umfangreiche Patientenbefragung, für die die Krankenkasse bundesweit über 300.000 TK-Versicherte zu ihrer Zufriedenheit mit der Krankenhausbehandlung angeschrieben hat. Fast 200.000 Patienten antworteten. Die Ergebnisse spiegeln sich im neuen TK-Klinikführer wieder, der den Versicherten im Internet bei der Auswahl des für sie geeigneten Krankenhauses behilflich ist.

Bei der Bewertung wurden fünf Bereiche abgefragt: Allgemeine Zufriedenheit, Behandlungsergebnis, Information und Kommunikation, Medizinisch-pflegerische Versorgung sowie Organisation und Unterbringung. Nur die Krankenhäuser, die in allen fünf Kategorien überdurchschnittlich gut abgeschnitten haben, werden von der TK mit einem Qualitätssiegel, dem TK-Klinikus, ausgezeichnet.

Im ganzen Rhein-Neckar-Gebiet erreichte die Klinik Sankt Elisabeth in allen 5 Qualitätsdimensionen die Spitzenposition.

„Das ist schön und freut uns alle sehr. Wir wissen um die große Bedeutung zweier Faktoren für die hohe Patientenzufriedenheit: die gute Zusammenarbeit aller Abteilungen sowie die hervorragende Betreuung der Patienten durch unsere Belegärzte. Vor allem motiviert es uns, weiterhin an unserer Maxime festzuhalten, dass der Patient im Mittelpunkt steht“, so Geschäftsführerin Sr. Adeltrud.

Wir möchten an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Ärztinnen und Ärzte unserer Klinik für Ihre hervorragende Arbeit richten:

Dr. med. Hristo Bahtchevanski, Dr. med. Pieter Beks, Dr. med. Michael Bernhard, Dr. med. Christoph Czermak, Dr. med. Caroline Diehm, Dr. med. Martina Frenzel, Dr. med. Thomas Gangl, Dr. med. Bernhard Greiner, Dr. med. Thomas Günther, Dr. med. Babette Hake, Dr. med. Jürgen Hanke, Dr. med. Anja Heemann, Herr Wolfgang Heide, Dr. med. Otha Heuser-Stein, Dr. med. Jürgen Huber, Dr. med. Friedrich Klee, Dr. med. Michael Köcher, Dr. med. thomas Krämer, Dr. med. Hans-Christoph Kübler, Dr. med. Jürgen Kübler, Dr. med. Martina Kübler, Dr. med. Michael Layer,  Dr. med. Thomas Leucht, Dr. med. Uwe Lorenz, Dr. med. Stephan Maibaum, Dr. med. Sigrid Menges, Frau Regina Moritz, Dr. med. Rolf Piepenburg, Dr. med.Thomas Ridder, Prof. Dr. Desiderius Sabo, Dr. med. Andreas Scheffzek, Dr. med. Andreas Schenck, Frau Ingrid Schwaighofer-Bender, Priv-Dozent Dr. med. Joachim Teubner, Herrn Günter Utzinger, Dr. med. Markus Weber, Dr. med. Irina B. Ziegelmüller-Uhlmann und alle Assistenzärztinnen und Assistenzärzte.

Genauso danken wir all unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr stets großes Engagement und ihr kompetentes MIteinander.


Yoga für Kinder

09.11.2011

Wir freuen uns, Ihnen ab sofort einen neuen Kurs anbieten zu können. Frau Dr. Caroline Mary bietet in der Klinik einen Yoga-Kurs für Kinder an.

Yoga macht Spaß, denn es fördert spielerisch den natürlichen Bewegungsdrang von Kindern. Yoga tut gut, denn es ist ganzheitlich. Das spüren Kinder sehr schnell.

Gemeinsam werden wir Asanas (Körperhaltungen) üben, umherstreichen und brüllen wie ein Löwe, uns vor dem Schlangenbeschwörer aufrichten, wie eine Kobra, uns katzenhaft dehnen und räkeln. Einfache Atemübungen werden Übungen der Stille ergänzen.

Wann? Dienstags, 16:30–17:30 Uhr. Einstieg jederzeit möglich.

Wo? Gymnastikraum der Klinik Sankt Elisabeth 

Information und Anmeldung: Dr. Caroline Mary

Geprüfte Yoga-Lehrerin der Birthlight Organisation und der Int. Sivananda Vedanta Organisation

Tel.: 06221 – 600298

www.yoga-aum.de


Gesundheitsforum Dr. med. Friedrich E.Klee am 16. November

27.10.2011

Behandlung von Venenerkrankungen

Wir freuen uns, Sie zum Vortrag unseres Chirurgen Herrn Dr. Klee einzuladen.

Am Mittwoch, 16. November 2011 um 19:00 Uhr

im Vortragsraum der Klinik Sankt Elisabeth

Dr. med. Friedrich E. Klee

Facharzt für Chirurgie und Visceralchirurgie, Dipl.-Psychologe

Ärztehaus an der Klinik Sankt Elisabeth
Furtwänglerstr. 2/2, 69121 Heidelberg

Die Venen besitzen sogenannte Klappen, die eine Ventilfunktion haben und den Blutstrom auch entgegen der Schwerkraft zum Herzen zurück ermöglichen. Im Falle einer Venenerweiterung können diese Klappen nicht mehr schließen, das Blut staut sich und Krampfadern entstehen.

Von Krampfadern gehen Gefahren für die Gesundheit aus: Schwellungen, Venenentzündung, offenes Bein (Geschwür, Ulcus) und Blutgerinnsel (Thrombose). Die Hälfte aller Erwachsenen leidet unter Symptomen von Krampfadern. Ebenso vielfältig wie die Erscheinungsformen von Venenerkrankungen sein können, sind auch die Therapiemöglichkeiten.

Es gibt also nicht nur eine Behandlungsmöglichkeit für Krampfadern, sondern eine Reihe von unterschied-lichen Möglichkeiten der Therapie, welche ein Venenarzt stadiengerecht den Bedürfnissen des Patienten anpassen muss.

Herr Dr. Klee wird Sie in dieser Veranstaltung in verständlicher Form über die aktuellen Behandlungs-möglichkeiten von Venenerkrankungen informieren und steht auch für Ihre Fragen gerne zur Verfügung.

Der Eintritt ist frei. Für eine kurze Anmeldung sind wir dankbar: info@sankt-elisabeth.de oder

Telefon: 06221/488-4066.

Wir freuen uns, Sie bei uns begrüßen zu dürfen.

 


1000. Baby in 2011 erblickt das Licht der Welt

26.10.2011

Froh und dankbar nehmen die Eltern und der Bruder des Jubiläum-Babys die Glückwünsche und Geschenke der Klinik entgegen.


Freie Plätze Geburtsvorbereitungskurs

20.10.2011

In folgendem Geburtsvorbereitungskurs gibt es noch freie Plätze:

Dienstags, 08.11. - 20.12., 7 Abende von 19 - 21 Uhr, Geburtsvorbereitung für Frauen mit 2 Paarabenden

Hebamme Ramona Grimm, Infos und Anmeldung per Tel.: 0152-28810283 oder per Mail: ramona.grimm@live.de


Weltmeisterschaftstitel im Thai Boxen für Priest-Tyron West

20.10.2011

Herzlichen Glückwunsch Priest-Tyron West

Priest Tyron West von den Thai Bombs Mannheim hat am 17.10.2011 den Weltmeisterschaftstitel im Thai Boxen gewonnen. Nach zwei schweren Verletzungen (2007  vorderer Kreuzbandriss OP durch Dr. Jürgen Huber und 2009 Achillessehnenriss OP durch Dr. Markus Weber) hat er es geschafft, sich sportlich wieder gegen die europäische Konkurrenz durchzusetzen.


Fotoausstellung Gülay Keskin und Forum zum Thema "Pubertät"

20.06.2011

Irgendwie dazwischen – oder die Kunst, erwachsen zu werden

Die renommierte Fotografin Gülay Keskin nähert sich in Zusammenarbeit mit Heidelberger Eltern, deren Kindern sowie der Klinik Sankt Elisabeth dem spannenden Thema Pubertät in eindrucksvollen Fotos.

Zwischen allen Stühlen fühlen sich die Jugendlichen während der Jahre der Pubertät. Zwischen kindlicher Unbedarftheit und erwachsener Verantwortlichkeit. Zwischen Eltern, Freunden und Lehrern. Zwischen Verspieltsein und Verliebtsein.  Zwischen Limonade und Wodka. Zwischen trotziger Abwehrhaltung und Geliebtwerden-Wollen. Immer irgendwie dazwischen.

Gülay Keskin, deren letzte Ausstellung „LebenskunstSterben“ allein in Heidelberg mehr als 25.000 Menschen gesehen haben, hat vielgesichtige Aufnahmen von Heidelberger Eltern und ihren Kindern zwischen 11 und 18 Jahren gemacht: „Pubertät – eine besondere Dreiecksbeziehung“ lautet der Titel der Ausstellung, die bis Ende August in der Klinik Sankt Elisabeth zu sehen ist. „Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass in der Beziehung zwischen meiner Tochter und mir während ihrer Pubertät stets ein dritter Gast irgendwie anwesend war: die Pubertät. Nicht sichtbar, aber dennoch äußerst kraftvoll und oftmals verstörend. Mein Anliegen ist, Eltern, Jugendlichen und allen anderen Betrachtenden diese Dreieckskonstellation mit all ihren Facetten, ihren Problemen und auch ihrer entlastenden Funktion nahe zu bringen und durch das Betrachten der Fotos neue Gedanken zu ermöglichen“.

Die überlebensgroßen Fotos sprechen. Einige tönend laut, andere leise wie zwischen-den-Zeilen-Gesagtes. In Gesichtsausdrücken, Haltungen, auf dem Bild festgehaltenen Worten der Fotografierten.

Die Ausstellung kann und will vielen vieles bieten: Perspektivenwechsel ermöglichen, Barrieren abbauen, neue Gedanken zulassen, miteinander ins Gespräch kommen.

Als Startschuss eröffnete die Klinik am 7. Juni die Ausstellung der renommierten Heidelberger Fotografin Gülay Keskin. Und wer könnte eine Veranstaltung zur Pubertät passender musikalisch eröffnen als Jugendliche selbst. Eine Singklasse des Helmholtz-Gymnasiums unter der musikalischen Leitung von Marion Egner begrüßte sehr erfrischend und lebendig die Gäste, hie und da wurde verschämt ein Tränchen der Rührung weggewischt, als das Lieblingslied der Klasse „My heart will go on“ den Raum füllte.

Während sie mit den Gästen von Bild zu Bild wandert, fasst Gülay Keskin zusammen: „Ich wünsche mir, dass die Fotos den Betrachtern ermöglichen, neue Gedanken zuzulassen, einen Perspektivenwechsel zu wagen, Barrieren abzubauen und miteinander ins Gespräch zu kommen“,. Denn die Pubertät sei eine dritte Kraft in der Beziehung zwischen Vater oder Mutter und Sohn oder Tochter – eine Kraft, die „Kampfansagen, Wut und Tränen“ verursacht, aber irgendwann auch vorbei ist. „Wenn Eltern sich das jeden Tag klar machen könnten, wäre es einfacher, diese Zeit zu überstehen“, so die Fotografin.

Die Fotografien machen eine Beziehungsaussage, zum einen durch Mimik und Gestik der Fotomodelle, zum anderen durch eine Texttafel in den Händen der Fotografierten. „Wenn ich so alt bin wie du …“, diesen Satzanfang vervollständigten die Jugendlichen. „Als ich so alt war wie du…“, das war die Schreibaufgabe für die Eltern. Zusätzliches „Futter“ für den Betrachter, der sich mithilfe der Fotos seine eigene Interpretation dieser spannenden Umbruchzeit im Leben erschließen kann. Als Kunstgriff setzte Gülay Keskin beim Fotografieren ein helles Oberlicht ein: „So entstand eine Verhörsituation, typisch für die Zeit des Erwachsenwerdens“, sagt die Fotografin. „Die Eltern fragen: Wo warst du? Was hast du gemacht?, und auch die Jugendlichen stellen die Eltern und ihren Lebensweg in Frage.“ Doch Gülay Keskin deckt nicht auf, ohne Verständnis zu zeigen. Die Fotos entstanden nach einem eingehenden Gespräch und lassen die Grundlage der Beziehung zwischen pubertierenden Kindern und ihren Eltern spüren – die verbindende Liebe.

Rund um die Ausstellung veranstaltet die Klinik ab dem 07. Juni für Heidelberger Schulen in Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst katholischer Frauen e.V. ein Forum rund um die Fragestellungen dieser so prägenden Zeit der Pubertät. Schulklassen können nach dem Ausstellungsbesuch in einem Workshop mitarbeiten, für Mädchen finden weitere Kurse statt: am 29.07. eine „Zyklusshow – dem Geheimcode meines Körpers auf der Spur“ sowie am 17.07. ein Selbstverteidigungskurs.

Selbstverteidigungkurs für Mädchen zwischen 12 und 14 Jahren, 17.07.2011, 11 - 18 Uhr, in der Turnhalle des Helmholtz-Gymnasiums

Kursleitung: Marion Rapp

www.marionrapp.de

In den Kursen können die Teilnehmerinnen Handlungsmöglichkeiten erwerben, mit deren Hilfe sie in bedrohlichen oder lebensgefährlichen Situationen mit Selbstbewusstsein, Entschlossenheit und Stärke agieren können.

Die Stärkung Ihrer Selbstachtung und Selbstliebe sind mir ein Hauptanliegen in Kurs und Einzeltraining, um eine selbstsichere Ausstrahlung zu erlangen.

Die Kurse basieren auf den folgenden 4 Elementen:

Information und Diskussion
Um Belästigungen zu vermeiden wird Frauen und Mädchen oft geraten, sich möglichst passiv und unauffällig zu verhalten und zu kleiden. Obwohl Ergebnisse wissenschaftlicher Untersuchungen gegen derartige Strategien sprechen, sind sie immer noch weit verbreitet. Besonders auch im Hinblick auf die einschränkenden Konsequenzen solcher Ratschläge wird sinnvolle Prävention im Kurs kritisch diskutiert.

Konfrontationstraining
Im Konfrontationstraining üben die Teilnehmerinnen Verhaltensweisen ein, die gegen Grenzüberschreitung, alltägliche sexuelle Übergriffe und Diskriminierungen jeglicher Art eingesetzt werden können. Hierzu gehören Körperspracheübungen und Rollenspiele, die das Vertrauen in die eigene Stärke fördern.

Körperliche Techniken
Der Kurs vermittelt schnell zu erlernende Techniken, die bei einem körperlichen Angriff eine wirksame und effektive Verteidigung ermöglichen.

Mentale Übungen
Durch mentale Übungen sollen Frauen und Mädchen ermutigt werden, Opferrollen und –gedanken abzulegen und durch ein positives und starkes Selbstbild zu ersetzen.

Die Zyklusshow - Dem Geheimcode meines Körpers auf der Spur, 29.07., 9-13 Uhr

Kursleitung: Sozialpädagogin Sibylle Eurich, Sozialdienst katholischer Frauen, SkF

www.skf-heidelberg.de

Ein positiver Start ins Leben als Frau.

Wie ein Mädchen ihren eigenen Körper erlebt und bewertet, hat großen Einfluss auf ihr Selbstbild und ihr Selbstwertgefühl. Gerade die Art und Weise, wie junge Mädchen auf die körperlichen Veränderungen während der Pubertät vorbereitet werden, wirkt sich auf ihr späteres Erleben von Zyklusgeschehen, Sexualität und Frausein aus.

Das Zyklusgeschehen ist viel mehr als eine Abfolge von Blutungen im 4-Wochen-Abstand. Die Veränderungen im Körper eines Mädchens beginnen schon lange Zeit vor der ersten Menstruationsblutung und begleiten die Frau  ihr ganzes fruchtbares Leben lang.

Ein Workshop für Mädchen von 10 - 12 Jahren

Die liebevolle, anschauliche und spannende Darstellung des Zyklusgeschehens in Form einer Zyklus-Show spricht neben dem Verstand vor allem die emotionale Ebene und alle Sinne an und fordert damit eine positive Einstellung zum Körper. Die Mädchen spüren: Was in mir vorgeht, ist der Rede wert!

Unser Leitgedanke: Nur was ich schätze, kann ich schützen.

 

Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen sowie Anmeldungen zu den Kursen können Sie direkt in der Klinik erfragen: 

Tel.: 06221-4884066/4035

info@sankt-elisabeth.de


Gesundheitsforum: Vortrag Prof. Dr. med. Desiderius Sabo

19.05.2011

Behandlung von Fuß-Fehlstellungen und Arthrosen

Am 28. Juni um 19 Uhr referiert

Prof. Dr. med. Desiderius Sabo im Rahmen des Gesundheitsforums in der Klinik Sankt Elisabeth über die Behandlung von Fehl-Fußstellungen und Arthrosen.

Prof. Dr. med. Desiderius Sabo

Orthopädie und Unfallchirurgie
Gemeinschaftspraxis an der Klinik Sankt Elisabeth
Max-Reger-Straße 5-7, 69121 Heidelberg
www.sportopaedie.de

Zehenfehlstellungen, Hallux valgus, Knick-Senkfußbeschwerden und Arthrosen am Vor - und Rückfuß sind häufig schmerzhaft, kosmetisch störend und schränken die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität der Betroffen meist erheblich ein.

Für einige Patienten sind konservative (nicht operative) Behandlungen wie Physiotherapie, medikamentöse Behandlung oder Hilfsmittel-versorgungen (z.B. Einlagen) ausreichend. Im Fall einer Operation gibt es heute gute und bewährte Techniken, die gewebeschonend (in bestimmten Fällen auch minimal-invasiv) sind und bei den Patienten dauerhaft zur Schmerzfreiheit führen.

Prof. Sabo erklärt außerdem die Möglichkeit einer erhaltenden Gelenk-OP und erläutert die Techniken der Fehlstellungskorrekturen. Auch moderne Kunstgelenke (Endoprothesen) sind eine Option, da sie einen Bewegungsumfang ermöglichen, der für den flüssigen Gangablauf erforderlich ist

Wir werden sie mit dieser Veranstaltung in verständlicher Form über die aktuellen orthopädischen Behandlungsmöglichkeiten bei Fußerkrankungen informieren und stehen auch für ihre Fragen gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns, Sie zum Vortrag unseres orthopädischen Belegarztes einzuladen.

Der Eintritt ist frei. Für eine kurze Anmeldung sind wir dankbar:

info@sankt-elisabeth.de oder

Telefon: 06221/488-4066/4035


„Sing so falsch, wie du Lust hast!“

21.04.2011

So ermuntert Ursula Böhm-Schäfer ihre kleinen Schützlinge der Tagesbetreuungseinrichtung „Little Foot“. Die engagierte Kinderkrankenschwester, die zusammen mit ihren Kolleginnen Jeanette Lahusen-Wetzel und Anette Heckmann im Oktober 2010 die Kinderbetreuung in Heidelberg-Rohrbach startete, gestikuliert lebhaft: „Hier bei uns versuchen wir bewusst, die Medien nur selten einzusetzen. Wenn wir eine CD einlegen, um ein Lied zu hören, dann nur, um es danach zusammen laut und froh und wie jeder kann und will zu singen. Oder - um zur Musik zu tanzen.“ Und schon fängt ein Knirps neben ihr an, sich munter im Kreis zu drehen – und plumpst hin. Nach kurzem Gesichtverziehen ist der Plumpser auch schon vergessen und das Balancieren über eine umgedrehte Bank in der hauseigenen „Muckibude“ spannender.  

Die Gründerinnen der Großtagespflegestelle für Kleinkinder von 0-3 Jahren (Kinderhotel an Wochenenden und auch Feiertagen) haben sich mit derselben einen langjährigen Wunsch erfüllt. Seit über 18 Jahren arbeiten sie beruflich mit Säuglingen und Kleinkindern zusammen. In der Klinik Sankt Elisabeth haben sie die Elternschule aufgebaut, beraten Frauen nach der Entbindung in allen Themen rund um´s Stillen, leiten erfolgreich das viel frequentierte Elterncafe, in dem junge Mütter sich jeden Dienstag über sie bewegende Fragen oder die Widrigkeiten des Alltags austauschen können. „Oft entwickeln sich aus diesen zufälligen Begegnungen zwischen den Müttern langjährige Freundschaften, die durch tiefere Bande gefestigt sind als durch das Sprechen über wunde Babypopos.“

Innovativ nennt sich die Betreuungseinrichtung. Warum? Was ist den Littlefootlerinnen wichtig? Das Wohlfühlen der Zwerge. Der enge Kontakt zu den Eltern, deren professionelle Unterstützung durch eine integrierte Elternschule (schnelle Vernetzung über Gastdozenten bei ernsten Problemen), Transparenz. Immer auf Augenhöhe der Kinder sein. Kein festes Programm für die Kleinsten, sondern tagesformangepasste Gestaltung der gemeinsamen Stunden. Und das Gefühle-Aushalten-Können. Egal welche. „Es ist von unschätzbarem Wert, wenn die Kleinen durch sichere Bindung und Begleitung unsererseits die ganze bunte Gefühlspalette erleben und aushalten lernen. Wichtig ist uns auch die Downregulierung der Kleinen, das Runterfahren, Konzentrieren auf Weniges.“ All dies in Form einer gut funktionierenden, harmonischen Großfamilie.

Little Foot – die große Reise ins Leben beginnt mit kleinen Schritten auf kleinen, oft wackeligen Beinchen.

Kontakt

Little Foot

Fabrikstr. 17

69126 Heidelberg

 

Ansprechpartnerinnen:

Ursula Böhm-Schäfer

Jeanette Lahusen-Wetzel

Annette Heckmann

 

Tel.:       06221 – 8945331

E-Mail: info@littlefoot-hd.de

Web:     www.littlefoot-hd.de[A][H][/A]


Religionsunterricht - im Krankenhaus

01.04.2011

3. Klasse der Heiligenbergschule auf Spurensuche in der Klinik Sankt Elisabeth

Warum ist die Heilige Elisabeth so früh gestorben? Wo hat sie denn ihre Kinder hin gegeben, als sie in den Orden eingetreten ist? Gibt es auch im Ausland Krankenhäuser, die so heißen wie die Elisabeth? Fragen über Fragen stürmen auf die beiden Ordensschwestern Sr. Flavia und Sr. Sophia ein, als 28 Kinder der Heiligenbergschule vor ihnen sitzen. Im Rahmen des Religionsunterrichtes haben die Drittklässler der Heiligenbergschule mit ihrer Lehrerin Susanne Ziegler das Leben der Heiligen Elisabeth näher betrachtet. Und so liegt es nahe, dass sie die in direkter Nähe gelegene Klinik Sankt Elisabeth besuchen, um den heutigen Spuren der Heiligen etwas nachzuforschen. Ist irgendetwas vom Geiste der Elisabeth auch heute noch lebendig?

Gespannt lauschen die Schülerinnen und Schüler den Erzählungen Sr. Flavias und Sr. Sophias zu Leben und Wirken der heiligen Elisabeth. Die beiden Ordensschwestern berichten von der Verlobung der ungarischen  Königstochter im Neugeborenenalter mit dem thüringischen Landgrafensohn Hermann, erzählen von der Mildtätigkeit und Barmherzigkeit der jungen Elisabeth, die 24jährig starb. „Wieso ist sie denn so früh gestorben?“ Auf die Erklärung, dass es im Mittelalter „normal“ war, dass die Menschen wegen mangelnder medizinischer Versorgung, hoher Kindersterblichkeit und schlechter Hygiene nicht so alt wurden wie heute, kontert eine junge Dame: „Wäre es auch normal, wenn meine Mutter mit 24 Jahren stirbt?“  „Nein - wenn eine Mutter stirbt, das ist nie egal, ganz gleich wie alt sie ist.“

Die Frage, ob jemand den Begriff der Barmherzigkeit kennt, wird verneint - aber unbarmherzige Könige gab es. Welche Wörter denn in dem Begriff stecken? Herz, arm – und Bar, wo man etwas trinken kann. Ein Schmunzeln auf den Gesichtern der Erwachsenen im Raum. Mit staunenden Gesichtern vernehmen die jungen Menschen, dass Ordensschwestern auch auf eine Art verheiratet sind – mit Jesus. Zum Beweis zeigt Sr. Sophia ihren Ring. So viele Kinder, so viele Fragen. Schön – diese unbefangene, unvoreingenommene Neugier.

In der Klinik suchen die Kinder nun Bilder und Spuren der Namenspatronin. Mehrere Bilder finden sie, die Kapellentür zeigt Szenen aus dem Leben sowie die Werke der Barmherzigkeit. Das lebendigste Beispiel des Wirkens des diakonischen Gedankens sind jedoch sind die Ordensschwestern selbst, die – beide über 70 – noch äußerst engagiert einerseits im OP, andererseits in der Gemeindeseelsorge mitarbeiten. Kein ruhiges, wohlverdientes Rentendasein. Stattdessen gelebte Nächstenliebe durch Arbeit für die Menschen. Passend dazu erklingt in der Kapelle aus 28 jungen Kehlen: „Ubi caritas et amor, ubi caritas, deus ibi est“ : Wo die Liebe wohnt und Güte, wo die Liebe wohnt, da ist unser Gott.  


Slawomir Szmal erfolgreich operiert

28.02.2011

Der Spieler der Rhein-Neckar Löwen Slawomir Szmal wurde am 21.02.2011 von  Dr. Jürgen Huber am linken Knie operiert. Bei dem 32-jährigen polnischem Nationaltorwart wurde nach anhaltenden Beschwerden ein Teil des Innenmeniskus entfernt.Die Operation verlief erfolgreich und Slawomir Szmal fühlt sich gut.

 http://www.sportopaedie.de/news-beitrag.html?&tx_ttnews[tt_news]=34&tx_ttnews[backPid]=17&cHash=6aa79a9ad9

http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1114728


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